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Gran Canaria: Bis 40 Grad und Voralarm wegen Calima

Von Redaktion Spanienleben.de
Diesige Küstenlandschaft auf Gran Canaria bei Calima

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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Auf Gran Canaria bleibt es außergewöhnlich heiß. Für die Insel gilt eine Warnung wegen hoher Temperaturen, dazu kommt ein Voralarm wegen Calima. In Teilen des Archipels werden bis zu 40 Grad erwartet, und auch die Nächte bringen kaum Abkühlung.

  • Für Gran Canaria gilt eine Warnung wegen hoher Temperaturen.
  • Zusätzlich wurde ein Voralarm wegen Calima ausgerufen.
  • In Teilen der Kanaren sind bis zu 40 Grad möglich.
  • Die Nächte bleiben stellenweise tropisch warm.
  • Der Wetterdienst Aemet hat die Warnstufen auf allen Inseln ausgeweitet.
  • Auf Teneriffa gilt zudem eine erhöhte Waldbrandwarnstufe.

Calima bedeutet Saharastaub in der Luft – wer empfindliche Atemwege hat, sollte Anstrengung im Freien meiden.

Hitze und Staub gleichzeitig

Gran Canaria steht unter einer Warnung wegen hoher Temperaturen. Gleichzeitig gilt ein Voralarm wegen Calima, also wegen Saharastaub in der Luft. Diese Kombination tritt auf den Kanaren regelmäßig auf, wenn heiße Luft aus Afrika die Inseln erreicht.

Der Wetterdienst Aemet hat seine Warnungen auf alle Inseln ausgeweitet. In einzelnen Gebieten werden Höchstwerte von bis zu 40 Grad erwartet, besonders in tiefer gelegenen Zonen und im Süden.

Nächte ohne Abkühlung

Belastend ist vor allem, dass die Temperaturen auch nachts hoch bleiben. Wenn die Werte kaum unter 20 Grad sinken, spricht man von einer Tropennacht. Der Körper kann sich dann schlechter erholen, was besonders ältere Menschen und Kleinkinder betrifft.

Hinzu kommt der Staub in der Luft. Calima verringert die Sichtweite und kann Augen und Atemwege reizen. Wer Asthma oder chronische Atemwegsbeschwerden hat, sollte körperliche Anstrengung im Freien in dieser Zeit vermeiden.

Waldbrandgefahr auf Teneriffa erhöht

Auf Teneriffa hat der Katastrophenschutz wegen Hitze, geringer Luftfeuchtigkeit und Wind die Alarmstufe für Waldbrände angehoben. Damit gelten inselweit Einschränkungen, etwa für offenes Feuer und Arbeiten, bei denen Funken entstehen können.

Diese Regeln sollten auch Urlauber beachten. Verstöße können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.

Was jetzt hilft

Die Empfehlungen sind einfach, aber wirksam: ausreichend trinken, die Mittagsstunden im Schatten oder in klimatisierten Räumen verbringen und Wanderungen auf den frühen Morgen verlegen. Wohnungen bleiben kühler, wenn tagsüber Fenster und Rollläden geschlossen bleiben und nachts gelüftet wird.

Wie lange die Lage anhält, hängt davon ab, wann der Wind dreht und kühlere Meeresluft die Inseln erreicht.

Weitere Meldungen von der Insel finden Sie unter Gran Canaria.

Quelle

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 08. September 2026

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