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Vega Baja: Ausländeranteil steigt auf 38,6 Prozent

Von Redaktion Spanienleben.de
Blick auf Wohngebiete und Küste von Torrevieja in der international geprägten Vega Baja

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis
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In der Vega Baja leben inzwischen 154.665 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Das entspricht 38,6 Prozent der insgesamt 400.884 Einwohner. Im jüngsten untersuchten Zeitraum kamen 7.629 ausländische Bewohner hinzu. Besonders hoch ist ihr Anteil in mehreren Gemeinden rund um Torrevieja und Orihuela.

Mehr als 154.000 ausländische Einwohner

Die Vega Baja im Süden der Provinz Alicante festigt ihren Ruf als international geprägte Region. Von den 400.884 Einwohnern besitzen 154.665 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Damit liegt ihr Anteil bei 38,6 Prozent.

Im jüngsten untersuchten Zeitraum stieg die Zahl um 7.629 Personen. Grundlage ist der Bericht „Aproximación estadística a la población extranjera en la provincia de Alicante“. Das Diözesansekretariat für Migration erstellte ihn auf Basis von Daten des spanischen Statistikamtes INE.

Torrevieja und Orihuela bilden die Schwerpunkte

Die ausländische Bevölkerung verteilt sich sehr ungleich auf die Gemeinden der Vega Baja. Die größte absolute Zahl weist Torrevieja mit 49.699 ausländischen Einwohnern auf. In Orihuela sind es 30.946.

Zusammen leben in beiden Städten 80.645 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Das sind 52,1 Prozent aller ausländischen Einwohner der Comarca. In Torrevieja beträgt ihr Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung 49,5 Prozent.

Weitere Schwerpunkte sind Rojales mit 11.914 ausländischen Bewohnern und Pilar de la Horadada mit 9.749. Guardamar del Segura kommt auf 7.139, San Fulgencio auf 6.616 und Almoradí auf 5.827. In Gemeinden im Landesinneren liegt der Anteil dagegen deutlich unter dem Durchschnitt der Vega Baja.

Mehrheit in sechs Gemeinden

In sechs Orten stellen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit mehr als die Hälfte der gemeldeten Bevölkerung. An der Spitze liegt Rojales mit 68,1 Prozent. Es folgen San Fulgencio mit 66,8 Prozent und Daya Vieja mit 63,3 Prozent.

Auch Algorfa erreicht mit 59,2 Prozent einen mehrheitlich ausländischen Bevölkerungsanteil. In San Miguel de Salinas sind es 57,1 Prozent und in Benijófar 52,3 Prozent. Diese Zahlen zeigen, wie stark einige kleinere Gemeinden durch internationale Zuwanderung geprägt sind.

Europa ist die wichtigste Herkunftsregion

Insgesamt 102.985 ausländische Einwohner der Vega Baja stammen aus Europa. Davon kommen 61.750 aus europäischen Ländern außerhalb der Europäischen Union. Weitere 41.235 besitzen die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates.

Aus Afrika stammen 26.436 Menschen. Amerika ist mit 19.850 Einwohnern vertreten, Asien mit 5.318. Auf Ozeanien und Staatenlose entfallen zusammen 76 Personen.

Auch bei der Herkunft gibt es örtliche Unterschiede. Orihuela weist ein besonders europäisches Profil auf. In Almoradí, Callosa de Segura und Albatera ist die Bevölkerung afrikanischer Herkunft stärker vertreten.

Briten bleiben die größte ausländische Gruppe

Die größte einzelne Nationalität bilden weiterhin Briten. In der Vega Baja leben 34.035 Menschen mit britischem Pass. Sie stellen 22 Prozent der ausländischen Bevölkerung, obwohl ihre Zahl binnen eines Jahres um 834 sank.

An zweiter Stelle steht Marokko mit 22.038 Einwohnern und einem Anteil von 14,2 Prozent. Die Zahl stieg zuletzt um 746. Es folgen die Ukraine mit 13.039 Personen und 8,4 Prozent sowie Russland mit 8.968 Personen und 5,8 Prozent. Gemeinsam entfallen auf diese vier Nationalitäten 50,4 Prozent der ausländischen Bevölkerung.

Den stärksten jährlichen Zuwachs verzeichnete Kolumbien. Die Zahl kolumbianischer Einwohner erhöhte sich um 1.481 auf 8.819. Bei ukrainischen Staatsangehörigen gab es einen Anstieg um 1.144 Personen.

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Quelle

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 10. September 2026

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