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Teneriffa: Über 15.000 neue Betten im Süden geplant – was davon gebaut wird, ist offen

Von Redaktion Spanienleben.de
Küste im Süden Teneriffas mit Bananenplantagen und Baukran, im Hintergrund der Teide (KI-generierte Illustration)

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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Für Adeje, Arona, Guía de Isora und Granadilla auf Teneriffa sind rund 20 Hotel- und Villenprojekte mit zusammen mehr als 15.000 Betten geplant, schätzt die Fundación Canarina. Es ist eine Schätzung, keine Zählung genehmigter oder im Bau befindlicher Betten; einige Projekte laufen, andere hängen in Verfahren oder vor Gericht.

Die Schätzung: mehr als 15.000 Betten auf 3,8 Millionen Quadratmetern

Nach einer Aufstellung der Umweltstiftung Fundación Canarina sind in den vier Gemeinden im Süden Teneriffas rund 20 Projekte in Arbeit oder kurz vor dem Start. Zusammen kommen sie auf mehr als 15.000 Betten sowie Tausende Wohnungen und Luxusvillen, zwei Golfplätze und mindestens 3,8 Millionen Quadratmeter Fläche, vieles in Küstennähe, auf Agrarland oder neben Schutzgebieten. Die Stiftung fordert ein Moratorium für neue Tourismusprojekte (Fundación Canarina).

Die Zeitung Atlántico Hoy ordnet ein: Die Zahl beschreibt die geplante Erweiterung und ist kein Zähler für Betten, die bereits gebaut werden. Die Projekte kommen unterschiedlich schnell voran; manche haben schon Baumaschinen auf dem Gelände, andere warten auf Städtebau- oder Umweltverfahren oder sind vor Gericht. Zudem messen veröffentlichte Zahlen nicht immer dasselbe: Zimmer, Betten und Wohnungen lassen sich nicht einfach addieren (Atlántico Hoy).

Adeje

Adeje zählt laut Atlántico Hoy bereits 33.613 Hotelbetten. Zu den größten Plänen gehört Hoya Grande mit 1.680 Hotelbetten, 140 Luxusvillen und einem Golfplatz auf mehr als einer Million Quadratmetern (Atlántico Hoy). Umstritten ist Cuna del Alma bei El Puertito: Die Fundación Canarina nennt 420 Luxuswohnungen und mehr als 3.600 Betten, teils im Küstenschutzstreifen (Fundación Canarina).

Guía de Isora

Am weitesten fortgeschritten ist Costa San Juan bei Playa San Juan. Der seit 2013 gültige Plan sieht zwei Hotelparzellen für Fünf-Sterne-Häuser mit zusammen rund 1.100 Betten sowie 33 Wohnparzellen vor (Diario de Avisos). Laut Sol de Canarias arbeiten dort bereits Baumaschinen, während die neue Grundstücksneuordnung noch öffentlich ausliegt; die Erschließung kostet etwa 25 Millionen Euro (Sol de Canarias). Weitere Projekte in der Gemeinde sind laut Fundación Canarina Los Maguenes mit einem Hotel mit 900 Betten, Villen und Golfplatz sowie Villa de Erques mit 890 Betten (Fundación Canarina).

Arona und Granadilla

Auch in Arona und Granadilla de Abona sind nach beiden Berichten Hotel- und Villenprojekte geplant. Einzelzahlen und Genehmigungsstand für diese Gemeinden haben wir in den ausgewerteten Quellen nicht so belastbar gefunden, dass wir sie hier nennen.

Was das für Bewohner und Urlauber bedeutet

Ob und wann neue Betten entstehen, hängt von Genehmigungen und Gerichtsverfahren ab; konkrete Eröffnungstermine nennen die Quellen nicht. Die Debatte über Wohnraum und touristische Nutzung auf den Kanaren beschreibt Spanienleben auch im Artikel zu Touristenanlagen und Wohnraum; zur Nachfrage auf den Inseln im Winter siehe die Erwartungen der Betriebe auf Lanzarote.

Quelle

Ratgeber zum Thema

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Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 23. Oktober 2026

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