Urlaub in Spanien bleibt günstiger als in Deutschland

Inhaltsverzeichnis
Hotels und Restaurants liegen 22 Prozent unter deutschem Preisniveau
Spanien bleibt für viele Deutsche eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Ein aktueller Preisvergleich zeigt nun: Auch bei Hotels und Restaurants ist Spanien weiterhin günstiger als Deutschland.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in Spanien im April 2026 rund 22 Prozent unter dem deutschen Niveau.
Das ist vor allem für Urlauber interessant, aber auch für Menschen, die regelmäßig Zeit in Spanien verbringen oder über eine Auswanderung nachdenken.
Spanien schneidet im Vergleich gut ab
Der Preisvergleich zeigt deutliche Unterschiede innerhalb Europas.
Während Urlaub in einigen Ländern deutlich teurer ist als in Deutschland, bleibt Spanien vergleichsweise günstig. Das betrifft vor allem Kosten für:
- Restaurants
- Cafés
- Hotels
- touristische Dienstleistungen im Gastgewerbe
Gerade für klassische Spanien-Urlaubsregionen wie Mallorca, die Costa Blanca, die Costa del Sol, Andalusien oder die Kanaren ist das eine wichtige Information.
Auch wenn viele Reisende merken, dass Spanien in den letzten Jahren teurer geworden ist, bleibt das Land im europäischen Vergleich bei Hotels und Gastronomie weiterhin attraktiv.
Südeuropa bleibt oft günstiger
Auch andere südeuropäische Länder schneiden im Vergleich zu Deutschland günstiger ab.
Laut Statistischem Bundesamt lagen die Preise unter anderem:
- in Portugal 30 Prozent unter deutschem Niveau
- in Spanien 22 Prozent unter deutschem Niveau
- in Griechenland 18 Prozent unter deutschem Niveau
- in Kroatien 9 Prozent unter deutschem Niveau
- in Italien 2 Prozent unter deutschem Niveau
Damit gehört Spanien weiterhin zu den Ländern, in denen deutsche Urlauber bei Restaurantbesuchen und Hotelaufenthalten im Durchschnitt sparen können.
Portugal ist zwar noch günstiger, Spanien bietet vielen Deutschen aber eine besonders gute Mischung aus Infrastruktur, Direktflügen, Küstenregionen, Städten, Inseln und vertrauten Reisezielen.
Teurer wird es im Norden und in der Schweiz
Deutlich teurer ist Urlaub dagegen in mehreren nord- und mitteleuropäischen Ländern.
Besonders hoch liegen die Preise laut Auswertung in:
- der Schweiz mit 49 Prozent über deutschem Niveau
- Island mit 49 Prozent über deutschem Niveau
- Norwegen mit 43 Prozent über deutschem Niveau
- Dänemark mit 29 Prozent über deutschem Niveau
Auch die Niederlande und Belgien liegen über deutschem Niveau. Für deutsche Urlauber zeigt sich damit ein klares Bild: Wer in Südeuropa reist, kann bei Hotels und Restaurants häufig sparen. Wer in den Norden oder in die Schweiz fährt, muss dagegen meist deutlich mehr einplanen.
Was das für Spanienurlauber bedeutet
Für Urlauber ist der Vergleich besonders praktisch, weil Restaurant- und Hotelkosten einen großen Teil des Reisebudgets ausmachen.
Gerade Familien, Rentner und Langzeiturlauber achten stärker darauf, wie viel Essen gehen, Übernachten und alltägliche Ausgaben vor Ort kosten.
Spanien bleibt dabei ein gutes Preis-Leistungs-Ziel. Das bedeutet nicht, dass jeder Urlaubsort günstig ist. In beliebten Regionen wie Mallorca, Ibiza, Marbella, Málaga, Barcelona oder bestimmten Küstenorten können die Preise deutlich höher ausfallen.
Im Durchschnitt liegt Spanien aber weiterhin spürbar unter Deutschland.
Was Auswanderer beachten sollten
Für Auswanderer ist der Preisvergleich ebenfalls interessant, sollte aber richtig eingeordnet werden.
Die Zahlen beziehen sich auf Gaststätten- und Hoteldienstleistungen. Sie sagen nicht automatisch aus, dass das gesamte Leben in Spanien überall günstiger ist.
Andere Kosten können je nach Region stark schwanken, zum Beispiel:
- Mieten
- Immobilienpreise
- Stromkosten
- Krankenversicherung
- private Gesundheitsleistungen
- Lebensmittel
- Mobilität
- regionale Steuern und Gebühren
Gerade beim Wohnen sind viele beliebte Regionen Spaniens in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. Trotzdem bleibt Spanien im Alltag für viele Menschen attraktiv, besonders wenn man nicht nur auf die bekanntesten Hotspots schaut.
Spanien bleibt beliebt
Spanien ist weiterhin eines der wichtigsten Reiseziele für Deutsche. Besonders Mallorca trägt dazu bei, dass das Land regelmäßig ganz vorne liegt.
Die Gründe sind klar:
- gute Erreichbarkeit
- viele Direktflüge
- angenehmes Klima
- große Auswahl an Küstenregionen
- gute touristische Infrastruktur
- vergleichsweise moderate Preise bei Gastronomie und Hotels
Für viele Reisende bleibt Spanien daher eine gute Mischung aus Nähe, Komfort und Kostenkontrolle.
Fazit
Spanien bleibt bei Hotels und Restaurants günstiger als Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt lag das Preisniveau für Gaststätten- und Hoteldienstleistungen im April 2026 rund 22 Prozent unter dem deutschen Niveau.
Für Urlauber bedeutet das: Spanien ist nicht mehr überall billig, aber im europäischen Vergleich weiterhin attraktiv.
Für Auswanderer bedeutet es: Die Zahlen sind ein positives Signal, sollten aber nicht mit den gesamten Lebenshaltungskosten verwechselt werden. Besonders Mieten und Immobilienpreise müssen je nach Region genau geprüft werden.
Die wichtigsten Punkte:
- Spanien liegt bei Hotels und Restaurants 22 Prozent unter deutschem Preisniveau
- Portugal ist mit 30 Prozent unter deutschem Niveau noch günstiger
- Italien liegt fast auf deutschem Niveau
- Schweiz, Island und Norwegen sind deutlich teurer
- Spanien bleibt für Urlauber und Langzeitaufenthalte preislich interessant
Wer nach Spanien reist oder dort leben möchte, sollte deshalb nicht nur auf einzelne Preise achten, sondern die Region genau vergleichen.
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Quelle
Statistisches Bundesamt – „Urlaub im Süden Europas größtenteils deutlich günstiger als in Deutschland““
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N037_61621.htmlSüddeutsche Zeitung – „Sparen in Spanien““
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/urlaub-kosten-statistisches-bundesamt-li.3495425
Redaktion Spanienleben.de
Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.
Veröffentlicht am 09. Juni 2026 · Zuletzt aktualisiert am 03. September 2026
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