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Aktuelle Nachrichten 07. August 2026

Immobilien auf den Kanaren: Wohnungen werden so schnell verkauft wie nie

Auf den Kanarischen Inseln verkürzt sich die Vermarktungsdauer von Wohnimmobilien weiter. Nachfrage von Auswanderern und Zweitwohnsitzkäufern trifft auf ein knappes Angebot.

Immobilien auf den Kanaren: Wohnungen werden so schnell verkauft wie nie

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis

Der Immobilienmarkt auf den Kanarischen Inseln bleibt angespannt. Aktuelle Marktauswertungen zeigen, dass Wohnungen und Häuser dort so schnell den Besitzer wechseln wie seit Jahren nicht mehr.

Angebot und Nachfrage klaffen auseinander

Der Bestand an verfügbaren Objekten ist gering, während die Nachfrage von mehreren Seiten kommt: einheimische Käufer, internationale Zweitwohnsitzkäufer und eine wachsende Zahl von Auswanderern, die dauerhaft auf den Inseln leben wollen.

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Hinzu kommt, dass Neubau auf den Inseln durch begrenzte Flächen und strenge Auflagen nur langsam vorankommt.

Wo der Druck am größten ist

Besonders knapp ist das Angebot in Las Palmas de Gran Canaria sowie in den touristisch geprägten Zonen im Süden der Insel. Auch auf Teneriffa zeigen die Ballungsräume um Santa Cruz und im Süden dieselbe Entwicklung.

Was Käufer beachten sollten

Wer kaufen möchte, sollte die Finanzierung vorab klären, die spanische Steuernummer NIE bereits beantragt haben und mit einem Anwalt arbeiten, der das Grundbuch prüft. Bei attraktiven Objekten bleibt oft nur wenig Zeit für eine Entscheidung.

Bedeutung für Auswanderer

Für Auswanderer bedeutet die Marktlage vor allem eines: Miete auf Zeit kann sinnvoller sein als ein übereilter Kauf. Wer erst einige Monate vor Ort lebt, kennt Lagen, Nachbarschaften und realistische Preise deutlich besser.

Warum trotz Leerstand kaum Angebot da ist

Auf den ersten Blick wirkt das widersprüchlich: Auf den Kanaren stehen nach Angaben der Regionalregierung rund 211.000 Wohnungen leer, gleichzeitig werden angebotene Objekte so schnell verkauft wie nie. Beide Zahlen messen jedoch Unterschiedliches.

Der Leerstand beschreibt den gesamten unbewohnten Wohnungsbestand. Der größte Teil davon steht dem Markt gar nicht zur Verfügung: Zweitwohnsitze, die nur wenige Wochen im Jahr genutzt werden, Objekte in ungeklärten Erbfällen, sanierungsbedürftige Altbauten in entlegenen Ortskernen sowie Wohnungen, die dauerhaft in der Ferienvermietung stecken.

Die kurze Vermarktungsdauer bezieht sich dagegen ausschließlich auf die tatsächlich inserierten Immobilien. Und genau dieser Teil ist knapp. Wenige verfügbare Objekte treffen auf viele Interessenten – deshalb sind gute Wohnungen oft binnen Tagen weg, obwohl statistisch Zehntausende Einheiten leer stehen.

Genau darum dreht sich die politische Debatte auf den Inseln: Ein Register für unbewohnte Wohnungen und die konsequente Anwendung des kanarischen Wohnungsplans sollen einen Teil dieses Bestands wieder auf den Markt bringen. Mehr dazu in unserem Beitrag Kanaren: Rund 211.000 Wohnungen stehen leer.

Quelle

Idealista – „El tiempo de venta de vivienda en Canarias se reduce a mínimos“

https://www.idealista.com/news/

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 07. August 2026

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