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Madrid: Sechs öffentliche Universitäten schließen sich dem Bildungsstreik an

Von Redaktion Spanienleben.de
Historisches Universitätsgebäude in Madrid mit leerem Hörsaal hinter offener Tür (KI-generiertes Symbolbild)

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis
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Die sechs öffentlichen Universitäten der Region Madrid schließen sich am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. November, dem Bildungsstreik in der Comunidad de Madrid an. Aufgerufen haben die Plattformen zur Verteidigung der öffentlichen Bildung. Sie werfen der Regionalregierung eine „wirtschaftliche Erstickung“ der Hochschulen vor (Europa Press).

Welche Universitäten betroffen sind

Zum Streik aufgerufen wird an diesen sechs Hochschulen:

  • Universidad de Alcalá (UAH)
  • Universidad Autónoma de Madrid (UAM)
  • Universidad Complutense de Madrid (UCM)
  • Universidad Carlos III de Madrid (UC3M)
  • Universidad Politécnica de Madrid (UPM)
  • Universidad Rey Juan Carlos (URJC)

Wie viele Lehrveranstaltungen ausfallen, ist nicht bekannt. Studierende sollten sich bei ihrer Fakultät informieren.

Geplante Aktionen

  • Mittwoch, 4. November: Infostände der Streikenden an den Universitäten und ein Marsch ab 11:45 Uhr von der PSOE-Zentrale in der Calle Ferraz zur PP-Zentrale in der Calle Génova. Auch streikende Lehrkräfte wollen sich anschließen.
  • Donnerstag, 5. November: Kundgebung um 12 Uhr vor dem regionalen Bildungsministerium. Am Nachmittag ist eine Demonstration von Atocha zur Puerta del Sol geplant.

Die Lehrkräfte an Madrider Schulen befinden sich laut Europa Press in der vierten Woche eines unbefristeten Streiks. Ihre Proteste waren nach dem Zugunglück in Urda (Toledo) kurz unterbrochen worden.

Worum es geht

Die Plattformen kritisieren, die Finanzierung der öffentlichen Universitäten sei zu gering. Das treibe die Privatisierung voran. Den am 3. März zwischen Regionalregierung und Rektoren vereinbarten mehrjährigen Finanzierungsplan halten sie für unzureichend. Er liege bei 0,4 Prozent der Wirtschaftsleistung und damit unter dem im Hochschulgesetz LOSU genannten Ziel von 1 Prozent. Für das kommende Jahr fordern sie 362 Millionen Euro zusätzlich und einen Pfad zu 1 Prozent bis 2031. Diese Angaben stammen von den Plattformen. Eine Stellungnahme der Regionalregierung enthält der Bericht nicht.

Einordnung

Der Universitätsstreik fällt in eine Phase weiterer Proteste. Für den 11. November ist ein landesweiter Generalstreik zu Wohnen und Löhnen angemeldet. Den Stand dazu gibt es im Beitrag zu den Wohnungsprotesten und dem Generalstreik. Weitere Meldungen aus der Hauptstadt finden sich unter Madrid.

Quelle

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Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 04. November 2026

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