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Aktuelle Nachrichten14. September 2026

Hitze kehrt zurück: Fast 40 Grad im Süden – ab Mittwoch Regen und kühlere Luft

Von Redaktion Spanienleben.de
Menschen schützen sich an einem sonnigen Platz in Südspanien mit Fächern vor der Hitze.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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In fast ganz Spanien beginnt die Woche mit ungewöhnlich hohen Temperaturen für Mitte September. Im Süden werden örtlich Werte von knapp 40 Grad erwartet. Die Aemet hat in mehreren Regionen Warnungen aktiviert. Ab Mittwoch und Donnerstag sorgen eine Vaguada und ein schwacher Atlantik-Frontausläufer für Gewitter und Abkühlung.

Fast 40 Grad im Süden

Nach mehreren milderen Tagen kehrt in weiten Teilen Spaniens hochsommerliches Wetter zurück. Zum Wochenbeginn scheint vielerorts lange die Sonne. Regen wird zunächst kaum erwartet. Besonders heiß wird es in Andalusien, Extremadura und Castilla-La Mancha.

In den Tälern des Guadalquivir und des Guadiana können die Höchstwerte an die Marke von 40 Grad heranreichen. Für Badajoz werden 39 Grad genannt. Sevilla erreicht voraussichtlich 38 Grad und Córdoba 37 Grad. Auch große Teile der Mitte und des Ostens bleiben über 30 Grad.

Der Temperaturanstieg erfasst zudem den Nordosten der Halbinsel und beide Inselgruppen. Im Nordosten Galiciens und im Kantabrischen Raum kann er örtlich deutlich ausfallen. Mehr als 35 Grad sind lokal auch in Galicien sowie in den Senken des Nordostens und des Kantabrischen Raums möglich.

Aemet warnt in mehreren Regionen

Die staatliche Wetterbehörde Aemet hat Warnungen in Andalucía, Cantabria, Catalunya, Asturias, Extremadura und Galicia aktiviert. Betroffen sind Gebiete mit besonders hohen Temperaturen. Je nach örtlicher Einstufung können die Warnstufen und Zeiträume unterschiedlich ausfallen.

Auch nachts bleibt es in einigen Regionen warm. Tropennächte mit Tiefstwerten von mindestens 20 Grad werden im Südwesten sowie an den südlichen Mittelmeerküsten und auf den Inselgruppen erwartet. Das erschwert vor allem in dicht bebauten Städten die nächtliche Abkühlung.

Auf den östlichen Kanarischen Inseln können die Temperaturen ebenfalls 35 Grad überschreiten. Dort wird zudem Calima erwartet. Die Konzentration des Saharastaubs kann auf den östlichen Inseln zeitweise deutlich erhöht sein.

Zunächst viel Sonne und kräftiger Levante

Am Montag bleibt die Wetterlage in Spanien überwiegend stabil. Der Himmel ist meist gering bewölkt oder klar. Niederschlag ist zunächst nicht vorgesehen. Tiefere Wolken treten vor allem an der Straße von Gibraltar, in Melilla, im Norden Galiciens, an der Ostküste und auf den Balearen auf.

Am Morgen kann sich dort örtlich Nebel bilden. An der galicischen Atlantikküste nehmen die Wolken gegen Tagesende voraussichtlich zu. Küstennebel und Dunst sind möglich. Auf den Kanaren lösen sich morgendliche tiefe Wolken an den Küsten im Tagesverlauf meist auf.

An der Straße von Gibraltar weht starker Levante. Sehr starke Böen sind dort möglich. Mäßiger Ost- bis Nordostwind wird außerdem an der Alborán-Küste, im Südosten, am Kantabrischen Meer und im Norden Galiciens erwartet.

Vaguada bringt den Wetterwechsel

Ab Mittwoch und Donnerstag verändert sich die Lage. Zunächst erreicht ein abgeschwächter Atlantik-Frontausläufer den Nordwesten. Er bringt vor allem Galicien und den Regionen am Kantabrischen Meer Niederschläge.

Danach kann eine Vaguada, also ein Höhentrog mit kälterer Luft, für mehr Instabilität sorgen. Schauer und Gewitter werden dann im Landesinneren, im Nordosten und auf den Balearen wahrscheinlicher. Am Mittelmeer ist wegen des warmen Meerwassers viel Feuchtigkeit und Energie vorhanden. Bei passender Lage der Höhenkaltluft sind lokal kräftige Gewitter möglich.

Die genaue Zugbahn der Vaguada ist jedoch noch unsicher. Entsprechend lassen sich die Schwerpunkte der stärksten Gewitter noch nicht zuverlässig festlegen. Insgesamt bleibt die Woche eher trocken, stabil und für die Jahreszeit warm. Ein dauerhafter Herbstbeginn zeichnet sich damit noch nicht ab.

Was Urlauber und Residenten beachten sollten

Wer zu Wochenbeginn unterwegs ist, sollte Aktivitäten im Freien möglichst auf den Morgen oder Abend legen. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und leichte Kleidung sind besonders im Süden und Südwesten wichtig. Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke sollten die Mittagshitze meiden.

Reisende an der Straße von Gibraltar müssen neben der Hitze mit kräftigem Wind rechnen. Auf den östlichen Kanaren kann Calima die Sicht und die Luftqualität beeinträchtigen. Ab Wochenmitte sollten Ausflüge im Norden, Nordosten und auf den Balearen kurzfristig an die örtliche Gewitterlage angepasst werden.

Zwischen Dienstag und Donnerstag können die Höchstwerte deutlich sinken. Im Süden sind statt knapp 40 Grad nur noch 32 bis 33 Grad möglich. In Madrid könnte die Temperatur von rund 35 auf etwa 28 Grad fallen. Aktuelle Aemet-Warnungen bleiben deshalb für die Tagesplanung wichtig.

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Quelle

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 14. September 2026

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