Puerto de Mogán

Gran Canaria

Puerto de Mogán

„Klein-Venedig“ mit Kanälen, Blumen und Fischerhafen

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Überblick

Puerto de Mogán liegt am westlichen Ende der Südküste und gilt als der schönste Ort der Insel. Kleine Brücken über Kanäle, weiß getünchte Häuser mit Blumenschmuck und ein Fischerhafen prägen das Bild. Trotz Tourismus hat sich der Ort seinen ruhigen, dörflichen Charakter bewahrt.

Highlights, Strände & Tipps

Highlights

  • Kanäle und Brücken – daher der Beiname „Klein-Venedig“
  • Fischerhafen mit Restaurants
  • Freitagsmarkt mit Kunsthandwerk
  • Geschützter Sandstrand
  • Ausgangspunkt für Wanderungen ins Mogán-Tal

Strände

  • Playa de Mogán
  • Playa de Taurito
  • Playa de Veneguera (naturbelassen)

Essen & Trinken

  • Fisch und Meeresfrüchte direkt am Hafen
  • Kanarische Küche im alten Ortskern
  • Cafés an den Kanälen

Praktische Tipps

  • Rund 55 Autominuten vom Flughafen entfernt
  • Freitags ist Markttag – früh anreisen oder mit dem Bus kommen
  • Sehr gut per Ausflugsboot von Puerto Rico erreichbar

Aktivitäten & Ausflüge

Bummel durch das Hafenviertel

Weiße Gassen, Blumenfassaden und Kanäle – der schönste Teil des Ortes lässt sich in Ruhe zu Fuß erkunden.

1–2 Stunden

Freitagsmarkt

Der Wochenmarkt mit Kunsthandwerk, Textilien und lokalen Produkten ist der bekannteste im Süden der Insel.

Halbtags

Wanderung ins Mogán-Tal

Vom Hafen führen Wege ins grüne Hinterland mit Bananenplantagen und alten Bergdörfern.

3–5 Stunden

Puerto de Mogán: das Postkartenmotiv Gran Canarias

Wenn ein Ort auf Gran Canaria regelmäßig auf Titelbildern landet, dann Puerto de Mogán. Der ehemalige Fischerhafen im Südwesten wurde behutsam entwickelt: niedrige weiße Häuser, überwachsene Fassaden, kleine Kanäle und schmale Fußwege statt Hochhäuser.

Der Beiname „Klein-Venedig“ ist touristisch, trifft aber die Atmosphäre. Puerto de Mogán ist der Ort, den viele Urlauber aus dem Süden als Tagesausflug ansteuern – und an dem manche danach ihren nächsten Urlaub buchen.

Hafen, Kanäle und Ortsbild

Der Ortskern gruppiert sich um den Hafen, in dem noch immer Fischerboote neben Yachten liegen. Über die Kanäle führen kleine Brücken, die Häuser sind dicht mit Bougainvillea und Hibiskus bewachsen.

Auffällig ist die Bauhöhe: Auf Hochhäuser wurde bewusst verzichtet. Das Ergebnis ist ein Ortsbild, das sich deutlich von den Ferienzentren weiter östlich unterscheidet.

Strand und Umgebung

Der Strand von Mogán ist klein, geschützt und durch die Hafenmole gut vor Wellen abgeschirmt. Er eignet sich für Familien und ruhiges Baden, ist an Markttagen aber schnell gut besucht.

In der Umgebung lohnen die Buchten Taurito und Veneguera sowie Wanderungen ins Barranco de Mogán, wo Bananenplantagen und traditionelle Dörfer das Landschaftsbild prägen.

Für wen ist Puerto de Mogán das richtige Reiseziel?

Wer viel Auswahl an Bars, Shopping und Abendunterhaltung sucht, ist in Playa del Inglés besser aufgehoben. Puerto de Mogán punktet mit Atmosphäre, nicht mit Angebotsdichte.

  • Paare und Ruhesuchende, die auf Nachtleben verzichten können.
  • Fotografie- und Architekturfreunde.
  • Wanderer, die Küste und Hinterland verbinden wollen.
  • Langzeiturlauber, die einen dörflichen Rahmen bevorzugen.

Die beste Reisezeit

Wie im gesamten Süden der Insel ist das Wetter ganzjährig mild und trocken. Der Westen bleibt selbst im Hochsommer erträglich, weil die Nächte durch die Berge abkühlen.

Besonders angenehm sind Frühjahr und Herbst. Wer den Wochenmarkt erleben will, plant einen Freitag ein – dann ist der Ort allerdings deutlich voller.

Fazit

Puerto de Mogán ist der ruhige, schöne Gegenentwurf zu den großen Ferienzentren Gran Canarias – ideal für alle, die Atmosphäre über Trubel stellen.

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