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Aktuelle Nachrichten 20. August 2026

Wetterwechsel in Spanien: Gewitter, Regen und Tiefstwerte bis 9 Grad

Eine atlantische Störung sorgt ab Donnerstag für unbeständiges Wetter. Besonders im Norden und Osten drohen kräftige Niederschläge, Hagel und starke Böen.

Wetterwechsel in Spanien: Gewitter, Regen und Tiefstwerte bis 9 Grad

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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Die große Hitze lässt in weiten Teilen Spaniens vorerst nach. Ab Donnerstag, 20. August, erwartet die staatliche Wetteragentur Aemet einen verbreiteten Temperaturrückgang.

Stabil wird das Wetter damit jedoch nicht. Eine atlantische Störung, kalte Luft in höheren Schichten und eine kurze atmosphärische Welle bringen Regen und teils kräftige Gewitter.

Besonders betroffen sind der Norden und Osten der Iberischen Halbinsel. Auch auf den Balearen muss mit Schauern, Hagel und starken Windböen gerechnet werden.

Front erreicht Spanien aus Nordwesten

Der Wetterwechsel beginnt am Donnerstag mit einer Front, die über den Nordwesten in das Land zieht. Im kantabrischen Raum werden dichte Wolken und Niederschläge erwartet.

Am Nachmittag können sich in weiteren Gebieten der nördlichen Hälfte sowie im östlichen Drittel Gewitter entwickeln. Für das restliche Festland prognostiziert Aemet wechselnde mittlere und tiefe Bewölkung. Einzelne Schauer oder Gewitter sind auch dort möglich.

Im Südosten können die Unwetter besonders kräftig ausfallen. Örtlich sind sehr starke Gewitter, intensive Böen und großer Hagel möglich. Zum Tagesende kann die instabile Luft auch die Balearen erreichen.

Norden und Osten besonders im Blick

Am Freitag hält der Regen an der kantabrischen Küste zunächst an. Im Tagesverlauf dürfte er dort schwächer werden. Im Nordosten und auf den Balearen bleiben unregelmäßige Niederschläge möglich, die örtlich kräftig ausfallen können.

Für das Wochenende wird die Prognose unsicherer. Die derzeitigen Berechnungen deuten auf eine erneute Zunahme der Instabilität im nordöstlichen Drittel hin.

Im zentralen und östlichen Teil der Pyrenäen können Schauer länger anhalten und größere Regenmengen bringen. Aemet weist dort auf die Möglichkeit lokaler Überschwemmungen hin. Kräftige Gewitter sind außerdem im Süden Kataloniens, im Osten Aragoniens und im Norden der Valencianischen Gemeinschaft möglich.

Im äußersten Norden könnte der anhaltende Regen bis Montag, 24. August, reichen. Wo genau die größten Mengen fallen, ist nach Angaben von Aemet noch unsicher.

Nächte werden im Landesinneren deutlich kühler

Die Temperaturen gehen fast auf dem gesamten Festland zurück. Besonders stark sinken die Höchstwerte im Nordosten. Mehr als 35 Grad werden zunächst vor allem noch an der Mittelmeerküste und auf den Balearen erwartet.

Im Landesinneren werden die Nächte ungewöhnlich frisch. León könnte am Freitag eine Tiefsttemperatur von nur 9 Grad erreichen. Für Samstag werden in Soria 10 Grad sowie in Burgos und Salamanca jeweils 11 Grad erwartet.

Gleichzeitig bleiben die Unterschiede zwischen Morgen und Nachmittag groß. Salamanca könnte am Samstag von 11 auf 30 Grad steigen. In Soria reicht die erwartete Spanne von etwa 10 bis 29 Grad, in Toledo von 16 bis 35 Grad.

Der Temperaturrückgang bedeutet daher noch kein Ende des Sommers. Bilbao könnte sich von 24 Grad am Freitag auf 34 Grad am Sonntag erwärmen. Für Vitoria-Gasteiz werden zunächst 22 und später 32 Grad erwartet. Pamplona könnte 34 Grad erreichen, Logroño rund 35 Grad.

Wind, Nebel und Lage auf den Inseln

Der Wind kommt auf dem Festland überwiegend mäßig aus Westen. Im Ebro-Tal kann der Cierzo zeitweise kräftig wehen. An der Küste des Alborán-Meeres wird stärkerer Westwind erwartet.

Im Südosten und auf den Balearen sind sehr starke Böen möglich. Im Ampurdán kann zum Tagesende kräftige Tramontana einsetzen. Im kantabrischen Binnenland sind zudem Dunst und Nebelbänke wahrscheinlich.

Auf den Kanaren ändert sich wenig. Im Norden der Inseln bleibt es wolkig, während der Süden überwiegend klar ist. Der Passat weht mäßig.

Bedeutung für Urlauber und Residenten

Wer im Norden, Osten oder auf den Balearen unterwegs ist, sollte kurzfristige Aemet-Warnungen prüfen. Das gilt besonders für Ausflüge in die Pyrenäen, in Schluchten oder in tiefer gelegene Täler.

Bei Gewittern können Hagel, Sturmböen und rasch anschwellendes Wasser den Straßenverkehr und Aktivitäten im Freien beeinträchtigen. Fahrzeuge sollten nicht in trockenen Flussbetten oder bekannten Überflutungszonen abgestellt werden.

Für Reisen im Landesinneren empfiehlt sich trotz sommerlicher Tageswerte eine leichte Jacke. Die Unterschiede zwischen kühlen Morgenstunden und heißen Nachmittagen können fast 20 Grad erreichen.

Quelle

El Confidencial, elDiario.es, El País – „Adiós al calor y la Aemet avisa: llegan mínimas de hasta 9 ºC, muchas lluvias y tormentas y estas serán las zonas más afectadas“

https://www.elconfidencial.com/espana/2026-08-20/1qrt-adios-calor-aemet-avisa-minimas-9-grados-muchas-tormentas-zonas_4408616/

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 20. August 2026

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