Wetterwechsel in Spanien: Bis zu 12 Grad kühler, Regen und Gewitter
Nach Tagen mit extremer Hitze kündigt sich zum Ende der Woche eine deutliche Abkühlung an. Zunächst bleiben Teile der Mittelmeerküste jedoch extrem heiß.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Inhaltsverzeichnis
Spanien steht nach mehreren Tagen mit extremer Hitze vor einem deutlichen Wetterwechsel. Ab Donnerstag werden die Temperaturen in großen Teilen des Landes sinken. Im Norden und Osten rechnet die staatliche Wetterbehörde Aemet zudem mit Regen, Schauern und Gewittern.
Zuvor bleibt die Lage in Teilen des Landes jedoch angespannt. Am Mittwoch gelten in bis zu 13 autonomen Gemeinschaften Hitzewarnungen. Alicante und Valencia stehen wegen hoher Temperaturen auf Warnstufe Rot.
An der Mittelmeerküste und im Landesinneren sind örtlich weiterhin mehr als 40 Grad möglich. Für Lleida, Valencia und Zaragoza werden Höchstwerte von 42 Grad erwartet. Murcia kann 41 Grad erreichen.
Deutliche Abkühlung bis Freitag
Bis Freitag gehen die Höchsttemperaturen in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel spürbar zurück. Besonders stark fällt die Abkühlung im Norden, im Ebro-Tal, im Zentrum und in Teilen der östlichen Landeshälfte aus.
Den größten Rückgang verzeichnet laut Prognose Valencia. Dort sollen die Höchstwerte innerhalb von 48 Stunden von 42 auf etwa 30 Grad fallen. Das entspricht einer Abkühlung um 12 Grad.
In Zaragoza sinkt die Temperatur voraussichtlich von 42 auf 31 Grad. Logroño fällt von 39 auf 28 Grad zurück. Burgos und Soria verlieren jeweils etwa zehn Grad und erreichen am Freitag nur noch Werte um 25 Grad.
Auch andere Städte bekommen eine Pause von der Hitze. Lleida kühlt von 42 auf 33 Grad ab. In Huesca geht es von 39 auf 29 Grad, in Girona von 38 auf 29 Grad. León und Vitoria-Gasteiz liegen am Freitag voraussichtlich bei rund 24 Grad.
Gewitter, Hagel und kräftige Böen möglich
Mit der Abkühlung wird die Atmosphäre unbeständiger. Besonders im Nordosten der Halbinsel steigt das Risiko für Schauer und Gewitter. Für Girona bestehen Warnungen vor Regen und Gewittern.
Die Niederschläge werden vor allem in den Pyrenäen und im äußersten Nordosten erwartet. Schauer sind aber auch in den Betischen und Iberischen Gebirgen, im Kantabrischen Gebirge sowie in angrenzenden Gebieten nicht ausgeschlossen.
Einzelne Gewitter können kräftig ausfallen. Vor allem im Nordosten sind sehr starke Windböen und Hagel möglich. Auf den Kanaren ziehen zeitweise Wolken auf. Im Norden der bergigen Inseln kann es vereinzelt regnen.
Auch die Nächte werden frischer
Der Wetterwechsel macht sich nicht nur tagsüber bemerkbar. In mehreren Städten sinken auch die nächtlichen Tiefstwerte deutlich.
In León werden statt 18 Grad nur noch etwa 11 Grad erwartet. Burgos kühlt nachts von ungefähr 17 auf 12 Grad ab. Madrid könnte nach einer Nacht mit Werten nahe 24 Grad am Freitagmorgen bei rund 19 Grad liegen.
Balearen bleiben zunächst auf der heißen Seite
Nicht alle Regionen erleben die Abkühlung gleichzeitig. Auf den Balearen steigen die Temperaturen zunächst noch einmal. Palma kann am Donnerstag 37 Grad erreichen, bevor der Höchstwert am Freitag auf etwa 33 Grad sinkt.
Auf den Kanaren bleibt das Wetter vergleichsweise stabil. Las Palmas de Gran Canaria erreicht etwa 26 bis 27 Grad. Für Santa Cruz de Tenerife werden rund 31 Grad erwartet.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Wer sich am Mittwoch in Valencia, Alicante, Murcia oder anderen besonders heißen Gebieten aufhält, sollte Aktivitäten in der Mittagshitze vermeiden. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und Pausen im Schatten bleiben wichtig. Auch nach der Abkühlung kann es örtlich noch sehr warm sein.
Im Nordosten sollten Reisende und Bewohner kurzfristige Warnungen beachten. Kräftige Gewitter können Straßen überfluten, Äste abbrechen oder durch Hagel Schäden verursachen. Ausflüge in die Pyrenäen und andere Bergregionen sollten an die aktuelle Wetterlage angepasst werden.
Die niedrigeren Temperaturen können ab Donnerstag vielerorts für Entlastung sorgen. An der Mittelmeerküste und auf den Balearen setzt diese Entwicklung jedoch später ein als in Nord- und Zentralspanien.
Quelle
El Confidencial – „Hasta 12 ºC menos, lluvias y tormentas: la Aemet confirma un cambio radical en el tiempo en España y estas serán las zonas más afectadas“
https://www.elconfidencial.com/espana/2026-08-19/1qrt-12-grados-menos-lluvias-aemet-cambio-radical-tiempo-espana-zonas_4408053/Redaktion Spanienleben.de
Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.
Veröffentlicht am 19. August 2026
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