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Aktuelle Nachrichten 21. August 2026

Waldbrand nach schweren Gewittern bei Valencia: CV-25 gesperrt

Nach mehr als 4.000 Blitzeinschlägen brennt es in der Sierra de Calderona zwischen Segorbe und Gátova. Die CV-25 ist zwischen Altura und Olocau gesperrt.

Waldbrand nach schweren Gewittern bei Valencia: CV-25 gesperrt

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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Nach schweren Gewittern in der Region Valencia und Castellón kämpfen Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand in der Sierra de Calderona. Das Feuer brach zwischen Segorbe in der Provinz Castellón und Gátova in der Provinz Valencia aus. Die Flammen befinden sich in der Nähe des Naturparks Sierra Calderona.

Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der Brand durch einen Blitzeinschlag ausgelöst wurde. Am Donnerstag gingen in der Valencianischen Gemeinschaft mehr als 4.000 Blitze nieder. Viele der Gewitter brachten allerdings nur wenig Regen.

Feuer breitet sich in schwer zugänglichem Gelände aus

Der Waldbrand entwickelte sich in einem Gebiet, das für Fahrzeuge nur schwer erreichbar ist. Nach Angaben der Einsatzkräfte hat das Feuer zwei Fronten. Die Löscharbeiten konzentrierten sich deshalb zunächst darauf, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

In der Nacht waren zahlreiche Einsatzkräfte am Boden im Einsatz. Dazu gehörten unter anderem elf Einheiten der valencianischen Waldbrandbekämpfung sowie Feuerwehreinheiten aus den Provinzen Valencia und Castellón. Mit Tagesanbruch wurden zusätzlich Löschflugzeuge und weitere Luftfahrzeuge eingesetzt.

Die Generalitat aktivierte am Donnerstagabend die sogenannte Situation 1 des Sonderplans gegen Waldbrandgefahr. Diese Stufe wird ausgerufen, wenn ein Feuer Waldflächen erheblich gefährden kann oder eine Gefahr für Menschen und andere Sachwerte besteht. Außerdem können in dieser Lage zusätzliche Einsatzmittel notwendig werden.

Wichtige Straße zwischen Valencia und Castellón gesperrt

Wegen des Feuers wurde die CV-25 in beiden Richtungen gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Altura und Olocau. Die Straße verbindet mehrere Orte im Hinterland und wird auch von Menschen genutzt, die in Richtung Sierra Calderona unterwegs sind.

Die Sperrung kann deshalb nicht nur den örtlichen Verkehr betreffen. Auch Wanderer, Ausflügler und Reisende mit Wohnmobilen müssen ihre Route möglicherweise ändern. Die Einsatzkräfte bitten darum, die Absperrungen zu beachten und keine gesperrten Wege oder Nebenstraßen zu benutzen.

Solange das Feuer nicht vollständig unter Kontrolle ist, können sich die Sperrungen kurzfristig verändern. Reisende sollten deshalb vor der Abfahrt die aktuellen Verkehrsmeldungen der spanischen Verkehrsbehörde DGT und die Hinweise der valencianischen Notfallbehörden prüfen.

Trockene Gewitter erhöhen die Waldbrandgefahr

Die Gewitter waren in vielen Bereichen trocken oder brachten nur geringe Niederschlagsmengen. An der Messstation in Segorbe wurden lediglich 0,2 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. Ein besonders starker Blitzeinschlag wurde am Donnerstag um 20.06 Uhr gemessen.

Solche Wetterlagen sind für die Vegetation besonders problematisch. Der Blitz kann einen Brand auslösen, während gleichzeitig nicht genügend Regen fällt, um die Flammen zu stoppen. Trockene Böden und ausgetrocknete Pflanzen erleichtern anschließend die Ausbreitung des Feuers.

Die Wetterbedingungen verbesserten sich in der Nacht zunächst. Die Temperaturen sanken in der Region auf unter 20 Grad, die Luftfeuchtigkeit lag über 70 Prozent und der Wind blieb relativ schwach. Für Freitag wurden jedoch wieder stärkere südöstliche Böen und Temperaturen bis etwa 28 Grad erwartet.

Weitere Brände nach Blitzeinschlägen

Der Brand zwischen Segorbe und Gátova war nicht das einzige Feuer in der Region. Auch in Tavernes de la Valldigna, Alcudia de Veo und Siete Aguas lösten Blitze kleinere Brände aus.

Die Feuer in Tavernes de la Valldigna konnten mithilfe des Regens gelöscht werden. Der Brand bei Alcudia de Veo wurde stabilisiert, das Feuer bei Siete Aguas galt als gelöscht. Die Einsatzkräfte beobachteten die betroffenen Gebiete jedoch weiterhin, da sich unter der Oberfläche noch Glut halten kann.

Wegen der anhaltenden Waldbrandgefahr hatte die Generalitat für die gesamte Valencianische Gemeinschaft bereits die höchste Vorwarnstufe des regionalen Waldbrandplans aktiviert. Unter anderem waren das Betreten bestimmter Waldflächen, Arbeiten in gefährdeten Gebieten und der Einsatz von Feuer im Freien eingeschränkt oder untersagt.

Was Urlauber jetzt beachten sollten

Für deutsche Urlauber und Residenten in der Region Valencia und Castellón gelten vor allem praktische Vorsichtsmaßnahmen: Gesperrte Straßen und Wege dürfen nicht befahren oder betreten werden. Wanderungen in Waldgebieten sollten verschoben werden, wenn Behörden vor erhöhter Brandgefahr warnen.

Wohnmobilreisende sollten nicht auf Waldparkplätzen oder abgelegenen Stellflächen übernachten, wenn sich ein Brand in der Nähe entwickelt. Bei Rauchentwicklung sollten Fenster und Türen geschlossen werden. Verkehrshinweise und Anweisungen der Einsatzkräfte sind zu beachten. Bei akuter Gefahr gilt in Spanien die Notrufnummer 112.

Der Waldbrand bei Segorbe und Gátova war am Freitag weiterhin aktiv. Eine vollständige Entwarnung gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 21. August 2026

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