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Aktuelle Nachrichten 05. September 2026

Waldbrand in Tordera stabilisiert: Zwei Wohnsiedlungen eingeschlossen

Von Redaktion Spanienleben.de

Das Feuer im Maresme erreichte die Außenbereiche mehrerer Grundstücke. Gebäude wurden nach bisherigen Angaben nicht beschädigt.

Rauchsäule über einem Waldgebiet bei Tordera während des Einsatzes der katalanischen Feuerwehr

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Rauchsäule über einem Waldgebiet bei Tordera während des Einsatzes der katalanischen Feuerwehr

Inhaltsverzeichnis
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Ein Waldbrand bei Tordera in der Provinz Barcelona hat am Samstagmorgen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Bewohner der Wohnsiedlungen Can Camps und Roca-Rossa wurden aufgefordert, in ihren Gebäuden zu bleiben.

Die Feuerwehr der Generalitat konnte den Brand inzwischen stabilisieren. Das Feuer erreichte zwar die Außenbereiche mehrerer Grundstücke, beschädigte nach bisherigen Angaben aber keine Gebäude.

Für die Löscharbeiten waren 11 Einheiten am Boden und zwei Einheiten aus der Luft im Einsatz. Die Behörden hatten den Alarm am Samstagvormittag über Mobiltelefone verbreitet.

Feuer begann nahe dem Camí Ral del Monestir

Der Notruf ging nach Angaben der Feuerwehr um 10.24 Uhr ein. Gemeldet wurde brennende Waldvegetation in der Nähe des Camí Ral del Monestir im Gemeindegebiet von Tordera.

Nach den vorliegenden Informationen geriet zunächst ein Bus in Brand. Anschließend griffen die Flammen auf die umliegende Vegetation und den Wald über. Weitere Angaben zu dem Fahrzeug oder zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, eine Ausbreitung in Richtung der nahe gelegenen Häuser zu verhindern. Dabei kamen neben den Bodenteams auch zwei Lufteinheiten zum Einsatz.

Can Camps und Roca-Rossa vorsorglich eingeschlossen

Protecció Civil verschickte am Samstagmorgen eine Warnmeldung an Mobiltelefone im betroffenen Gebiet. Die Menschen in Can Camps und Roca-Rossa sollten ihre Häuser nicht verlassen und Fenster sowie Türen geschlossen halten.

Eine solche Einschließung soll verhindern, dass sich Bewohner auf Straßen begeben und dadurch den Einsatz behindern oder sich Rauch und Flammen aussetzen. Anders als bei einer Evakuierung bleiben die Menschen dabei in ihren Gebäuden.

Die Maßnahme betraf zwei Wohnsiedlungen von Tordera. Die Gemeinde liegt im Maresme und grenzt an die Provinz Girona. Das Gebiet ist von ausgedehnten Waldflächen und verstreuten Wohnanlagen geprägt.

Flammen erreichten mehrere Grundstücke

Die Feuerwehr konnte den Brand an Wegen und Waldpisten begrenzen. Damit galt das Feuer als stabilisiert. Das bedeutet, dass es sich nicht mehr frei ausbreitet, die Löscharbeiten aber noch nicht abgeschlossen sein müssen.

Die Flammen drangen bis in die Außenbereiche mehrerer Wohnhäuser vor. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden die Gebäude selbst jedoch nicht vom Feuer erfasst.

Zur Größe der verbrannten Fläche machten die vorliegenden Berichte zunächst keine Angaben. Auch zur Ursache des ursprünglichen Busbrandes gab es noch keine gesicherten Informationen.

Extreme Brandgefahr in Teilen Kataloniens

Der Einsatz erfolgte während einer angespannten Waldbrandlage in Katalonien. Insgesamt 34 Gemeinden befanden sich wegen extremer Feuergefahr in Alarmbereitschaft.

Trockenheit, hohe Temperaturen und Wind können dazu führen, dass sich Brände in der Vegetation schnell ausbreiten. Besonders gefährdet sind bewaldete Gebiete mit nahe gelegenen Wohnsiedlungen.

Die Stabilisierung des Feuers bei Tordera brachte zunächst Entlastung. Einsatzkräfte mussten das Gebiet dennoch weiter überwachen und verbliebene Glutnester bekämpfen.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 05. September 2026

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