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Aktuelle Nachrichten 26. August 2026

Waldbrand bei Nerja stabilisiert – Löscharbeiten dauern an

Das Feuer brach im Naturpark östlich von Nerja aus. Eine gesperrte Zufahrtsstraße ist wieder offen, Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Rauch über einer bewaldeten Berglandschaft bei Nerja während des Einsatzes gegen den Waldbrand

Rauch über einer bewaldeten Berglandschaft bei Nerja während des Einsatzes gegen den Waldbrand

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Der Waldbrand östlich von Nerja ist stabilisiert. Infoca stufte das Feuer am Mittwoch um 07.45 Uhr entsprechend ein. Die Löscharbeiten gehen weiter.

Am Morgen waren noch 16 Waldbrandbekämpfer, ein Umweltbeamter und ein Löschfahrzeug vor Ort. Ihr Ziel ist es, den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen.

Das Feuer war am Dienstag nach 19.00 Uhr im Gebiet Arroyo de la Miel ausgebrochen. Der Einsatzort liegt im Naturpark Sierras Tejeda, Almijara y Alhama am östlichen Rand des Gemeindegebiets von Nerja.

Großaufgebot am Boden und in der Luft

Infoca verstärkte den Einsatz im Laufe des Abends schrittweise. Zunächst wurden zwei leichte und ein schwerer Hubschrauber sowie zwei Löschflugzeuge mit Betankung am Boden mobilisiert.

Am Boden rückten anfangs 25 Waldbrandbekämpfer aus. Hinzu kamen zwei verstärkte Waldbrandbrigaden des Typs BRICA, zwei Einsatztechniker, ein Umweltbeamter und zwei Löschfahrzeuge.

Später wuchs das Aufgebot auf 76 Waldbrandbekämpfer an. Außerdem waren drei Einsatztechniker, ein Umweltbeamter, zwei Löschfahrzeuge und eine medizinische Einheit eingebunden.

In der Luft arbeiteten in dieser Phase zwei leichte, drei mittelschwere und zwei schwere Hubschrauber. Ein Koordinierungsflugzeug ergänzte die Flotte. Damit waren zeitweise insgesamt acht Luftfahrzeuge mobilisiert.

Feuer am Abend eingegrenzt

Nach 21.30 Uhr galt der Brand als räumlich eingegrenzt. Die Luftfahrzeuge beendeten daraufhin ihren Einsatz. Die Arbeiten wurden am Boden fortgesetzt.

Neben Infoca waren Kräfte des provinzialen Feuerwehrverbands, des Zivilschutzes, der Guardia Civil und der Policía Local von Nerja beteiligt. Die Zufahrtsstraße zum Gebiet war vorübergehend gesperrt worden, damit die Einsatzfahrzeuge ungehindert passieren konnten.

Inzwischen ist die Straße wieder geöffnet. Bewohner der verstreut liegenden Landhäuser konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Stromleitungen durch Feuer beschädigt

Mehrere Häuser in der Umgebung verloren infolge des Brandes ihre Stromversorgung. Endesa soll die Schäden an den Leitungen am Mittwoch reparieren.

Das Gebiet Río de la Miel ist schwer zugänglich. Entlang einer schmalen Landstraße von der N-340 liegen zahlreiche Wohnhäuser und landwirtschaftliche Betriebe. Das erschwert Einsätze in dem bergigen Gelände.

Die Gemeinde Nerja hatte dort bereits vorbeugende Arbeiten ausführen lassen. Auf rund zehn Kilometern der Straße zwischen Río de la Miel und Cantarriján wurden Pflanzen zurückgeschnitten und Flächen gereinigt. Damit sollte unter anderem brennbares Material reduziert werden.

Ursache wird noch untersucht

Die Ursache des Feuers steht offiziell noch nicht fest. Nach Informationen aus dem Umfeld des Einsatzes wird als erste Möglichkeit ein herabgefallenes Stromkabel geprüft.

Der fragliche Punkt soll unterhalb des ehemaligen Steinbruchs und der früheren Deponie liegen. Ob tatsächlich eine beschädigte Leitung den Brand ausgelöst hat, müssen die zuständigen Fachleute erst untersuchen und bestätigen.

Auch nach der Stabilisierung bleibt Personal am Arroyo de la Miel. Erst wenn sich der Brand innerhalb der festgelegten Grenzen nicht mehr ausbreiten kann, kann er als kontrolliert eingestuft werden. Danach folgt die vollständige Löschung möglicher Glutnester.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 26. August 2026

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