Waldbrand-Alarm auf Teneriffa und Gran Canaria: Diese Gebiete sind betroffen
Hitze, trockene Luft und Wind erhöhen am Wochenende die Feuergefahr. In weiteren Teilen der westlichen Kanaren gilt eine Vorwarnung.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Trockene kanarische Berglandschaft mit Kiefernwald bei heißem und windigem Wetter
Inhaltsverzeichnis
Die kanarische Regierung aktiviert am Samstag, 5. September, um 10 Uhr den Waldbrand-Alarm für Teile von Teneriffa und Gran Canaria. Grund ist eine ungewöhnlich warme Wetterlage mit niedriger Luftfeuchtigkeit und Wind.
Besonders betroffen sind die Gipfelregionen und mittleren Höhenlagen beider Inseln. Für El Hierro, La Palma und La Gomera sowie die übrigen Gebiete Teneriffas und Gran Canarias bleibt die Vorwarnstufe bestehen.
Die Generaldirektion für Notfälle beobachtet die Entwicklung laufend. Die Prognose ist nach ihren Angaben noch mit „hoher Unsicherheit“ verbunden.
Diese Gebiete auf Teneriffa sind betroffen
Auf Teneriffa gilt der Alarm in den Gipfelregionen und mittleren Höhenlagen der nach Süden und Westen ausgerichteten Berghänge. Dort können die Temperaturen 33 Grad erreichen oder überschreiten.
Mit hohen Werten wird außerdem am südlichen Rand des Ballungsraums sowie in den mittleren und küstennahen Lagen des Güímar-Tals gerechnet. Trockene Luft und Wind verschärfen die Lage zusätzlich.
In den nicht von der Alarmstufe erfassten Teilen Teneriffas bleibt die Vorwarnung in Kraft. Auch dort sollten offene Feuer und jede andere mögliche Zündquelle unbedingt vermieden werden.
Alarmzonen auf Gran Canaria
Auf Gran Canaria umfasst der Alarm die Gipfelregion. An den Nordhängen gilt er oberhalb von 600 Metern. An den westlichen, südlichen und östlichen Hängen beginnt die Alarmzone bereits ab 400 Metern Höhe.
Die ungünstigsten Bedingungen werden in den Gipfel- und mittleren Höhenlagen der südwestlichen Inselhälfte erwartet. Dort können die Temperaturen verbreitet 34 Grad erreichen oder überschreiten. Örtlich sind bis zu 37 Grad möglich.
Auch nachts kühlt es kaum ab. In den betroffenen Gebieten werden Tiefstwerte zwischen 24 und 26 Grad erwartet. Während der Nacht sind plötzliche Temperaturanstiege möglich. Vereinzelt könnten in den frühen Morgenstunden sogar 30 Grad erreicht werden.
Trockenheit, Wind und mögliche Gewitter
In den Gipfelregionen und mittleren Höhenlagen Gran Canarias soll die relative Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent sinken. In zahlreichen Gebieten kann der Wind mehr als 30 Kilometer pro Stunde erreichen. An den Südost- und Nordosthängen sind lokal sehr starke Böen möglich.
Dadurch trocknet die Vegetation weiter aus. Zugleich kann sich ein Feuer schneller ausbreiten. Bis mindestens zur ersten Hälfte des Samstags besteht zudem die Möglichkeit konvektiver Wetterentwicklung mit elektrischen Entladungen über Waldgebieten.
Neben dem Waldbrand-Alarm gilt eine Vorwarnung wegen hoher Temperaturen. Sie betrifft Gran Canaria sowie die Gipfel und mittleren Höhenlagen im Südwesten Teneriffas.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Ausflüge in die Berge sollten sorgfältig geplant werden. Die heißesten Stunden des Tages sind möglichst zu meiden. Das gilt besonders für Wanderungen in den Alarmzonen und für längere Aufenthalte ohne Schatten.
Ausreichend Trinkwasser ist wichtig. Kinder, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen benötigen besondere Aufmerksamkeit. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile einen Brand auslösen können.
Offenes Feuer, Grillen, Feuerwerk und weggeworfene Zigaretten sind in der aktuellen Lage besonders gefährlich. Besucher sollten außerdem lokale Sperrungen und Anweisungen von Gemeinden, Inselverwaltungen und Rettungsdiensten beachten.
Auf Gran Canaria stehen am Wochenende die Feiern zu El Pino bevor. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte die Strecke vorab planen, die größte Hitze meiden und genügend Wasser mitnehmen. Bei Rauch oder Feuer gilt die Notrufnummer 112.
Quelle
Redaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 05. September 2026
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