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Aktuelle Nachrichten 06. September 2026

Spanien zwischen 40 Grad und Gewittern durch eine DANA

Von Redaktion Spanienleben.de

Eine subtropische Luftmasse sorgt weiter für große Hitze. Im Nordwesten und nördlichen Zentrum steigt zugleich das Risiko kräftiger Schauer.

Dunkle Gewitterwolken über einer von Hitze geprägten spanischen Landschaft

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Dunkle Gewitterwolken über einer von Hitze geprägten spanischen Landschaft

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Spanien erlebt am Sonntag, 6. September, starke Wettergegensätze. In vielen Landesteilen hält sich die Hitze mit Höchstwerten von rund 40 Grad.

Gleichzeitig nähert sich eine DANA. Sie kann im Nordwesten und im nördlichen Zentrum Schauer und örtlich kräftige Gewitter auslösen.

Besonders heiß bleibt es in der Südhälfte, im Nordosten und auf beiden Inselgruppen. Auch in der Region Madrid wurden am Samstag regional bis zu 40 Grad erwartet.

Hitze konzentriert sich auf Süden und Nordosten

Eine subtropische Luftmasse bestimmt das Wetter in der östlichen Hälfte der Iberischen Halbinsel und im äußersten Süden. In weiten Teilen der Südhälfte, im nordöstlichen Viertel sowie auf den Balearen und Kanaren steigen die Temperaturen verbreitet über 35 Grad.

Die höchsten Werte erwartet der spanische Wetterdienst Aemet im Guadalquivir-Tal und örtlich in den Senken des Nordostens. Dort können die Thermometer 40 Grad erreichen.

Auf Gran Canaria sind Werte um 37 Grad möglich. An der Ostküste, an der kantabrischen Küste, im Südwesten und auf den Kanaren sollen die Temperaturen teilweise steigen.

Tropische Nächte erschweren die Erholung

Auch nachts bleibt es in vielen Regionen ungewöhnlich warm. Tropische Nächte werden für große Teile der Südhälfte und des Nordostens der Halbinsel erwartet.

Besonders belastend kann die Nacht auf den Kanaren, im Guadalquivir-Tal und an der Mittelmeerküste werden. Dort könnten die Tiefstwerte stellenweise nicht unter 25 Grad fallen.

Trotz der verbreiteten Hitze gehen die Höchstwerte in großen Teilen Spaniens zurück. Deutlicher soll die Abkühlung im Westen Galiciens, im Baskenland und im Landesinneren der westlichen Hälfte ausfallen.

DANA bringt Gewitter in mehrere Regionen

Ab der Tagesmitte sorgt die näher kommende DANA für wachsende Quellbewölkung. Örtlich starke Gewitter sind im kantabrischen Raum, am oberen Ebro, im Norden des Iberischen Gebirges und im Osten der nördlichen Meseta möglich.

Betroffen sein können Teile von Galicien, Asturien, Kantabrien, dem Baskenland, Navarra und La Rioja. Weitere Schauer sind vor allem in Gebirgsregionen von Kastilien und León, der Gemeinschaft Madrid und Kastilien-La Mancha möglich.

Dazu zählen das Zentrale Gebirgssystem und die Montes de Toledo. An der Mittelmeerküste, in der Valencianischen Gemeinschaft und auf den Balearen soll es dagegen überwiegend klar bleiben.

Madrid meldet Werte bis 40 Grad

In der Gemeinschaft Madrid herrschte bereits am Samstag starke Hitze. Für die gesamte Region galt zwischen 13 und 21 Uhr eine gelbe Warnung wegen hoher Temperaturen.

Für Alcalá de Henares wurden bis zu 40 Grad vorhergesagt. In Aranjuez und Getafe waren 39 Grad möglich, in der Stadt Madrid 38 Grad.

Der Himmel sollte längere Zeit bewölkt bleiben. Vor allem in der Sierra waren vereinzelte Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen.

Bedeutung für Urlauber und Residenten

In den heißen Regionen sollten Aktivitäten im Freien möglichst auf den Morgen oder Abend gelegt werden. Ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind besonders wichtig, da auch die Nächte nur wenig Abkühlung bringen.

Im Norden und in den Gebirgsregionen kann sich die Wetterlage rasch ändern. Bei Ausflügen empfiehlt es sich, aktuelle Warnungen der Aemet zu prüfen und exponierte Bereiche bei Gewittern zu meiden.

In Andalusien und auf den Kanaren wird zudem Calima erwartet. Im Süden der Halbinsel kann Niederschlag dabei Staub mitführen und schlammige Ablagerungen hinterlassen. Auf den Kanaren sind beim Passat örtlich sehr starke Böen möglich, während am Estrecho kräftiger Levante weht.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 06. September 2026

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