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Aktuelle Nachrichten 26. August 2026

Neue Unwetterlage über Spanien: Aemet warnt vor Gewittern und Hagel

Eine neue Tiefdrucklage bringt bis Donnerstag Regen und starke Winde. Besonders betroffen sind der Norden und Nordwesten der Iberischen Halbinsel.

Dunkle Gewitterwolken und kräftiger Regen über einer spanischen Küstenlandschaft

Dunkle Gewitterwolken und kräftiger Regen über einer spanischen Küstenlandschaft

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Eine neue Tiefdrucklage sorgt in Spanien für kräftigen Regen, Gewitter und starke Windböen. Die staatliche Wetteragentur Aemet rechnet bis mindestens Donnerstag mit unbeständigem Wetter.

Besonders betroffen sind der Norden und Nordwesten der Iberischen Halbinsel. In Galicien können die Gewitter örtlich stark ausfallen und Hagel bringen.

Gleichzeitig entsteht ein deutlicher Temperaturkontrast. Im Landesinneren wird es spürbar kühler, während im Osten und auf den Balearen örtlich weiterhin mehr als 35 Grad erreicht werden können.

Galicien im Zentrum der Unwetterlage

Auslöser ist ein Tief im Bereich der Britischen Inseln. Dessen Fronten ziehen nach und nach über die Iberische Halbinsel und bringen feuchte, instabile Luft mit.

Am Mittwoch zählt Galicien zu den am stärksten betroffenen Regionen. In den Rías Baixas und im Tal des Miño kann der Regen längere Zeit anhalten. Möglich sind bis zu 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und 40 Liter in zwölf Stunden.

Die Schauer können dort von Gewittern und Hagel begleitet werden. Regen wird außerdem im westlichen Kantabrien, in der westlichen Hälfte der nördlichen Meseta und rund um die Sierra de Gredos erwartet. In Extremadura und im Norden der Provinz Huelva sollen die Niederschläge zunächst schwächer ausfallen.

Am Donnerstag kann sich die Lage verschärfen

Für Donnerstag besteht noch Unsicherheit über die genaue Position des Tiefs. Nach der aktuellen Prognose ziehen seine Fronten jedoch vor allem über die nordwestliche Hälfte der Halbinsel.

Dort sind dichte Wolken und teils ergiebige Niederschläge möglich. Der Regen kann örtlich stark und anhaltend sein. Erneut gilt der Südwesten Galiciens als eine Region mit hoher Wahrscheinlichkeit für größere Mengen.

Die Niederschläge könnten sich zugleich in den Südwesten Spaniens ausweiten. Auch Teile der nordöstlichen Küste und die Balearen können erreicht werden. Im Südosten sind am Nachmittag einzelne Schauer nicht ausgeschlossen.

In den Pyrenäen können sich die Gewitter durch die Erwärmung am Tag verstärken. Dort sind örtlich kräftige Entwicklungen möglich. Selbst auf den Kanaren macht sich die Front bemerkbar: Im Norden der Inseln nimmt die Bewölkung zu, auf den höheren Inseln kann es mäßig regnen.

Starke Böen und abrupte Windwechsel

Neben Starkregen und Hagel warnt Aemet vor kräftigem Wind. Das Vorrücken der Fronten und die großen Temperaturunterschiede können starke Böen sowie plötzliche Windwechsel auslösen.

Das gilt besonders für das Kantabrische Gebiet. Auch in höheren Lagen der Sierra de Madrid sind am Mittwoch möglicherweise sehr starke Böen zu erwarten. Im Mittelmeerraum können aufeinandertreffende Luftströmungen einzelne Schauer entstehen lassen.

Kühler im Landesinneren, weiter heiß im Osten

Am Donnerstag sinken die Höchstwerte fast landesweit. Im Landesinneren kann der Rückgang deutlich ausfallen. In der Region Madrid liegen die Höchstwerte ab Donnerstag unter 30 Grad. In Teilen der Sierra sind nur 21 Grad möglich.

Am Freitag können die Tiefstwerte in der Sierra de Madrid bis auf 9 Grad fallen. Zum Wochenende steigen die Temperaturen dort wieder. Erwartet werden bis zu 32 Grad am Samstag und 34 Grad am Sonntag.

Deutlich wärmer bleibt es zunächst im Osten. Im Ebro-Tal, auf Mallorca, im Hinterland der Levante-Küste und in tiefen Lagen des Südostens können am Donnerstag weiterhin mehr als 35 Grad erreicht werden.

Bedeutung für Urlauber und Residenten

Wer in Galicien, im Kantabrischen Gebiet oder in den Pyrenäen unterwegs ist, sollte die aktuellen Aemet-Hinweise prüfen. Starkregen, Hagel und heftige Böen können Straßenverhältnisse und Aktivitäten im Freien kurzfristig beeinträchtigen.

Auch bei zunächst ruhigem Wetter sind schnelle Änderungen möglich. In Küstengebieten, Gebirgen und an überflutungsgefährdeten Stellen ist besondere Vorsicht sinnvoll. Für Fahrten und Ausflüge empfiehlt sich ein erneuter Blick auf die örtliche Vorhersage unmittelbar vor dem Start.

Quelle

El Confidencial, elDiario.es – „Aún queda lluvia para rato y la Aemet avisa: llega una nueva borrasca a España con fuertes tormentas y estas serán las zonas más afectadas“

https://www.elconfidencial.com/espana/2026-08-26/1qrt-lluvia-para-rato-aemet-avisa-llega-borrasca-tormentas-zonas-afectadas_4412191/

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 26. August 2026

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