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Aktuelle Nachrichten 19. August 2026

Mehr als ein Drittel fürs Wohnen: Mietkosten auf Teneriffa steigen weiter

In der Provinz Santa Cruz de Tenerife müssen Familien 37 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete aufbringen. Der Quadratmeterpreis liegt bei 15,60 Euro.

Mehr als ein Drittel fürs Wohnen: Mietkosten auf Teneriffa steigen weiter

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis
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Die Wohnkosten auf Teneriffa steigen weiter. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife müssen Familien inzwischen durchschnittlich 37 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete aufbringen.

Teneriffa liegt deutlich über der 30-Prozent-Orientierung

Die neuen Daten von idealista zeigen, wie stark der Mietmarkt auf Teneriffa unter Druck steht. Familien in der Provinz Santa Cruz de Tenerife müssen durchschnittlich 37 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Miete einsetzen.

Als Orientierung für eine tragbare Mietbelastung gelten etwa 30 Prozent. Teneriffa liegt damit deutlich über diesem Wert.

Zum Vergleich: In der Provinz Málaga beträgt der Anteil 58 Prozent, auf den Balearen 48 Prozent und in Valencia 38 Prozent. Alicante liegt ebenfalls bei 37 Prozent. Der spanische Durchschnitt kommt auf 39 Prozent.

Durchschnittlich 15,60 Euro pro Quadratmeter

Der Mietpreis auf Teneriffa stieg auf 15,60 Euro pro Quadratmeter. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern kostet damit rechnerisch rund 936 Euro im Monat. Nebenkosten, Strom, Wasser, Gemeinschaftskosten und Kaution sind darin noch nicht enthalten.

Für viele Haushalte ist die tatsächliche Belastung noch höher, wenn sie zusätzlich auf ein Auto angewiesen sind oder außerhalb der größeren Orte wohnen.

Kauf ebenfalls mit hoher Belastung

Auch der Kauf einer Wohnung ist für Familien auf Teneriffa finanziell anspruchsvoll. Die rechnerische Belastung durch eine Hypothek liegt in der Provinz bei 36 Prozent des Nettoeinkommens.

Damit liegt Santa Cruz de Tenerife über dem spanischen Durchschnitt von 29 Prozent. In Las Palmas beträgt der Vergleichswert 27 Prozent.

Wohnkosten beeinflussen den Alltag

Die hohen Wohnkosten wirken sich auf andere Bereiche des täglichen Lebens aus. Nach einer Studie zu nachhaltigem Konsum gaben 65,1 Prozent der kanarischen Bevölkerung an, den Konsum bestimmter Lebensmittel oder anderer Produkte reduziert zu haben.

Als Gründe werden vor allem die gestiegenen Preise und die allgemeine Inflation genannt. Auf den Kanaren lag die Inflationsrate im Juli bei 3,4 Prozent.

Bedeutung für Deutsche auf Teneriffa

Für deutsche Residenten und Menschen, die einen Umzug nach Teneriffa planen, sind die Daten wichtig. Eine deutsche Rente oder ein Einkommen aus Deutschland kann die Wohnungssuche erleichtern, doch auch dann sollten die langfristigen Wohnkosten realistisch kalkuliert werden.

Besonders gefragt sind Wohnungen in touristischen Küstenorten. Dort konkurrieren dauerhaft Wohnende mit Feriengästen, Saisonkräften und internationalen Zuziehenden.

Fazit

Die Miete auf Teneriffa beansprucht inzwischen mehr als ein Drittel des durchschnittlichen Familienbudgets. Die Entwicklung zeigt, dass die Wohnungsfrage auf den Kanaren nicht nur ein Problem einzelner Orte, sondern ein strukturelles Alltagsthema geworden ist.

Quelle

Diario de Avisos – „El pago del alquiler se 'come' el presupuesto familiar en Tenerife y acapara el 37% de los ingresos“

https://diariodeavisos.elespanol.com/2026/08/alquiler-vivienda-en-tenerife/

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 19. August 2026

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