Mieten in Alicante steigen binnen eines Jahres um 7,3 Prozent
Alicante zählt inzwischen zu den zehn teuersten Provinzhauptstädten Spaniens. Auch im Umland ziehen die Angebotsmieten weiter an.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Mehrstöckige Wohnhäuser in der Stadt Alicante an der Costa Blanca
Inhaltsverzeichnis
Die Angebotsmieten in der Stadt Alicante sind innerhalb eines Jahres um 7,3 Prozent gestiegen. Im August lag der Durchschnitt bei 13,9 Euro je Quadratmeter.
Eine Wohnung mit 80 Quadratmetern würde damit rechnerisch 1.112 Euro pro Monat kosten. Allein gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Mieten um 0,6 Prozent.
Grundlage sind die von Idealista ausgewerteten Angebotspreise zwischen August 2025 und August 2026. Sie zeigen, dass sich der Mietmarkt in Alicante bislang nicht entspannt.
Alicante gehört zu Spaniens teuersten Hauptstädten
Mit 13,9 Euro je Quadratmeter belegt Alicante den neunten Platz unter den 52 untersuchten Provinzhauptstädten. Die Stadt liegt damit vor Sevilla, wo im Durchschnitt 13,5 Euro verlangt werden.
An der Spitze stehen Madrid mit 23,3 Euro und Barcelona mit 20,2 Euro je Quadratmeter. Dahinter folgen Palma mit 19,3 Euro, Donosti mit 18,1 Euro und Málaga mit 16,5 Euro.
Innerhalb der Comunitat Valenciana bleibt València teurer als Alicante. Dort beträgt die durchschnittliche Angebotsmiete 16,3 Euro je Quadratmeter. Damit liegt València landesweit auf Platz sechs.
Auch in der Provinz ziehen die Mieten an
Der Anstieg betrifft nicht nur die Stadt Alicante. In der gesamten Provinz verteuerten sich die Angebotsmieten binnen eines Jahres um 7,7 Prozent.
Der Durchschnitt liegt dort bei 12,7 Euro je Quadratmeter. Gegenüber dem Vormonat entspricht das einem weiteren Plus von 0,9 Prozent.
Die Provinz Valencia kommt auf 14,3 Euro je Quadratmeter. Ihr jährlicher Anstieg fällt mit 5,3 Prozent jedoch geringer aus. Deutlich höhere Werte erreichen die Provinzen Madrid mit 21,5 Euro, die Balearen mit 20 Euro und Málaga mit 18,7 Euro je Quadratmeter.
Steigende Mieten in fast ganz Spanien
Alicante folgt einem landesweiten Trend. Im August stiegen die Mieten in Spanien gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent. Der landesweite Mittelwert erreichte 15,1 Euro je Quadratmeter und Monat.
In 47 der untersuchten Provinzhauptstädte lagen die Preise über dem Vorjahresniveau. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Huesca mit 15 Prozent. Es folgten Huelva mit 14,6 Prozent, Soria mit 12,4 Prozent, Toledo mit 11,8 Prozent, Zaragoza mit 11,1 Prozent und Oviedo mit 11 Prozent.
Rückgänge gab es nur in San Sebastián mit minus 4,8 Prozent, Vitoria-Gasteiz mit minus 2,6 Prozent, Girona mit minus 1,6 Prozent und Bilbao mit minus 0,1 Prozent. Die günstigsten Hauptstädte waren Jaén und Cáceres mit jeweils 8,3 Euro je Quadratmeter.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Für Menschen, die dauerhaft in Alicante leben oder einen Umzug planen, bedeutet die Entwicklung höhere monatliche Wohnkosten. Der rechnerische Preis von 1.112 Euro für 80 Quadratmeter enthält noch keine möglichen Nebenkosten.
Auch die Lage außerhalb der Stadt schützt nicht grundsätzlich vor steigenden Preisen. Der prozentuale Anstieg in der Provinz liegt mit 7,7 Prozent sogar leicht über dem Wert der Hauptstadt.
Bei der Wohnungssuche lohnt sich daher ein genauer Vergleich nach Stadtviertel, Wohnfläche und Vertragsbedingungen. Die genannten Werte sind Durchschnittspreise aus Immobilienangeboten. Die tatsächliche Miete einer einzelnen Wohnung kann je nach Lage, Zustand und Ausstattung deutlich davon abweichen.
Quelle
Alicante Plaza
https://alicanteplaza.es/alicanteplaza/alicante/la-vivienda-sigue-imparable-en-la-ciudad-de-alicante-el-alquiler-ya-sube-un-73-en-un-anoRedaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 02. September 2026
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