Kanaren: Aemet meldet Abkühlung – dafür kräftige Windböen
Die Hitze auf den Kanarischen Inseln lässt nach. Der Wetterdienst Aemet erwartet spürbar niedrigere Temperaturen, warnt aber vor kräftigen Windböen an den Küsten und in den Bergen.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Windige Küste auf Gran Canaria mit sich biegenden Palmen und brechenden Wellen
Inhaltsverzeichnis
Nach mehreren heißen Tagen kündigt der spanische Wetterdienst Aemet für die Kanaren eine Abkühlung an. Die Temperaturen gehen spürbar zurück, gleichzeitig frischt der Wind deutlich auf.
Die Wetterlage
Der ablandige Wind aus Süden weicht wieder dem gewohnten Passat. Damit sinken die Höchstwerte auf ein normales Augustniveau, und die Luftfeuchtigkeit steigt. Vor allem an exponierten Küstenabschnitten und in den Gipfellagen sind kräftige Böen zu erwarten.
Worauf man jetzt achten sollte
- An den Nord- und Ostküsten kann es hohen Wellengang geben; rote und gelbe Flaggen an den Stränden unbedingt beachten.
- Fährverbindungen zwischen den Inseln können bei starkem Wind verspätet abfahren oder ausfallen.
- Auf den Bergstraßen und an den Flughäfen sorgen Böen für unruhige Fahrten und Landeanflüge.
- Sonnenschirme, Gartenmöbel und leichte Gegenstände auf Terrassen sichern.
Waldbrandgefahr bleibt Thema
Die Abkühlung nimmt zwar Druck von der Lage, doch trockene Vegetation und starker Wind bleiben eine riskante Kombination. Auf mehreren Inseln gelten weiterhin erhöhte Warnstufen. Offene Feuer, Grillen außerhalb genehmigter Zonen und Arbeiten mit Funkenflug sind tabu.
Für Urlauber und Residenten
Wanderungen im Hochgebirge sollten bei Sturmwarnung verschoben werden. Wer eine Fähre gebucht hat, prüft am besten am Vorabend den Status. Ansonsten bringt die Umstellung vor allem angenehmere Nächte – nach mehreren tropischen Tagen eine spürbare Erleichterung.
Quelle
La Provincia – „La Aemet prevé un descenso de las temperaturas y rachas fuertes de viento en Canarias“
https://www.laprovincia.es/
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Veröffentlicht am 10. August 2026
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