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Aktuelle Nachrichten 01. September 2026

Immobilienkauf: Málaga ist die teuerste Provinz Andalusiens

Von Redaktion Spanienleben.de

Gebrauchte Wohnungen kosten in der Provinz im Mittel 4.631 Euro pro Quadratmeter. An der Costa del Sol liegen sechs Gemeinden bereits über 5.000 Euro.

Wohngebäude und Küste in Málaga an der Costa del Sol

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Wohngebäude und Küste in Málaga an der Costa del Sol

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Málaga ist weiterhin die teuerste Provinz Andalusiens für den Kauf einer gebrauchten Immobilie. Im August 2026 lag der durchschnittliche Angebotspreis bei 4.631 Euro pro Quadratmeter.

Auch Málaga-Stadt führt den regionalen Vergleich an. In der Provinzhauptstadt wurden durchschnittlich 4.387 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Damit hebt sich der Immobilienmarkt deutlich vom übrigen Andalusien ab. Besonders hoch sind die Preise in mehreren Gemeinden der Costa del Sol.

Málaga liegt deutlich über dem Durchschnitt

Der Quadratmeterpreis der Provinz übertraf den spanischen Mittelwert von 3.166 Euro um 46,3 Prozent. Gegenüber dem andalusischen Durchschnitt von 2.958 Euro betrug der Abstand 56,6 Prozent.

Hinter Málaga folgten Granada mit 2.514 Euro und Cádiz mit 2.477 Euro pro Quadratmeter. Sevilla kam auf 2.254 Euro. Am günstigsten war Jaén mit durchschnittlich 1.149 Euro.

Málaga war damit nicht nur in Andalusien Spitzenreiter. Die Provinz belegte im landesweiten Vergleich den vierten Platz. Teurer waren lediglich Illes Balears mit 5.443 Euro, Madrid mit 5.431 Euro und Gipuzkoa mit 4.894 Euro pro Quadratmeter.

Sechs Gemeinden überschreiten 5.000 Euro

Innerhalb der Provinz zeigen sich besonders hohe Werte an der Costa del Sol. Marbella führte den andalusischen Vergleich mit 5.746 Euro pro Quadratmeter an.

Es folgten Benahavís mit 5.629 Euro und Ojén mit 5.607 Euro. Auch Nerja mit 5.306 Euro, Estepona mit 5.101 Euro und Fuengirola mit 5.057 Euro lagen über der Marke von 5.000 Euro.

Damit befanden sich die sechs teuersten Gemeinden dieser Preisklasse allesamt in der Provinz Málaga. Das erschwert den Kauf vor allem dort, wo dauerhaft hohe Nachfrage auf ein begrenztes Angebot trifft.

Hauptstadt auf Platz fünf in Spanien

Málaga-Stadt war mit 4.387 Euro pro Quadratmeter die teuerste Provinzhauptstadt Andalusiens. Cádiz folgte mit 3.446 Euro. Granada erreichte 2.893 Euro und Sevilla 2.854 Euro.

Im spanischen Vergleich lag Málaga-Stadt auf Rang fünf. Höhere Werte verzeichneten Donostia-San Sebastián mit 7.141 Euro, Madrid mit 6.624 Euro, Barcelona mit 5.375 Euro und Palma de Mallorca mit 5.250 Euro.

Der Preis in der Hauptstadt erhöhte sich binnen zwölf Monaten um 5,5 Prozent. Gegenüber Juli stieg er um 1,3 Prozent.

Preisanstieg wird langsamer

In der Provinz Málaga verteuerten sich gebrauchte Immobilien innerhalb eines Jahres um 6,4 Prozent. Im Monatsvergleich sank der Durchschnittspreis dagegen um 0,4 Prozent.

Der jährliche Anstieg blieb unter dem andalusischen Wert von 10,9 Prozent und dem spanischen Plus von 15,6 Prozent. Die langsamere Entwicklung bedeutet jedoch keine Entspannung beim Preisniveau. Málaga startet bereits von einem erheblich höheren Niveau als die übrigen Provinzen der Region.

Als zentrale Ursache gilt das anhaltende Missverhältnis zwischen hoher Nachfrage und zu geringem Angebot. Zwar verliert der Preisanstieg an Tempo. Für viele Kaufinteressenten bleibt der Zugang zu Wohneigentum dennoch schwierig.

Bedeutung für Käufer und Residenten

Eine Wohnung mit 80 Quadratmetern würde zum durchschnittlichen Angebotspreis in Málaga-Stadt rechnerisch 350.960 Euro kosten. Auf Basis des höheren Provinzdurchschnitts wären es rund 370.480 Euro. Nebenkosten und mögliche Renovierungen sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Durchschnittswerte ersetzen allerdings keine Prüfung des konkreten Standorts. Gemeinde, Stadtteil, Zustand, Ausstattung und Entfernung zur Küste können den tatsächlichen Preis erheblich verändern.

Kaufinteressenten sollten deshalb nicht allein mit dem Provinzmittel kalkulieren. Gerade in Marbella, Benahavís, Ojén, Nerja, Estepona und Fuengirola liegen die veröffentlichten Durchschnittspreise nochmals deutlich über denen der Hauptstadt.

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 01. September 2026

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