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Aktuelle Nachrichten 06. September 2026

Hitze, tropische Feuchte und Calima: Gran Canaria bleibt in Alarmbereitschaft

Von Redaktion Spanienleben.de

Die Wetterlage auf den Kanaren ist schwer vorherzusagen. Auf Gran Canaria steigt zugleich die Waldbrandgefahr in mehreren Höhenlagen.

Calima über einer trockenen Berglandschaft auf Gran Canaria bei heißem und diesigem Wetter

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Calima über einer trockenen Berglandschaft auf Gran Canaria bei heißem und diesigem Wetter

Inhaltsverzeichnis
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Hohe Temperaturen, tropische Feuchte und Calima bestimmen die Wetterlage auf den Kanaren. Die Generaldirektion für Notfälle beobachtet die Entwicklung. Sie spricht wegen der feuchten Luft, der Bewölkung und möglicher konvektiver Aktivität von einer „gewissen Unsicherheit“.

Auf Gran Canaria gilt eine Vorwarnung wegen hoher Höchsttemperaturen. Gleichzeitig wurde für Teile der Insel der INFOCA-Alarm wegen Waldbrandgefahr aktiviert.

Auch Staub in der Luft belastet die Inseln. Die erwartete Konzentration fällt je nach Wetterprognose unterschiedlich aus.

Vorwarnungen für Hitze und Calima

Die Calima-Vorwarnung gilt für die östlichen Kanarischen Inseln. Gran Canaria gehört damit zu den betroffenen Gebieten. Bei Calima gelangt feiner Wüstenstaub aus Afrika in die Luft und trübt häufig die Sicht.

Die Vorwarnung wegen hoher Höchsttemperaturen betrifft Gran Canaria und Teneriffa. Auf Gran Canaria umfasst sie die Gipfellagen sowie die Ost-, Süd- und Westhänge.

Auf Teneriffa sind die Gipfel und mittleren Höhenlagen im Süden und Westen betroffen. Hinzu kommt der Südhang des Ballungsraums.

Waldbrandgefahr in mehreren Höhenlagen

Für Gran Canaria wurde außerdem der INFOCA-Alarm wegen Waldbrandgefahr ausgerufen. Er gilt in den Gipfellagen sowie an den nach Norden ausgerichteten Hängen oberhalb von 600 Metern.

An den West-, Süd- und Osthängen greift der Alarm bereits oberhalb von 400 Metern. Auf Teneriffa betrifft er die Gipfel und mittleren Höhenlagen im Süden und Westen.

Die Inselverwaltungen können abhängig von der Lage weitere Schutzmaßnahmen beschließen. Die Generaldirektion für Notfälle fordert „maximale Vorsicht“. Jede Tätigkeit, die einen Brand auslösen könnte, soll unterlassen werden.

Feuchte macht die Lage schwerer einschätzbar

Nicht nur die hohen Temperaturen bereiten den Behörden Sorgen. Tropische Feuchtigkeit und Wolken können die Entwicklung beeinflussen. Zudem ist eine mögliche konvektive Aktivität nicht ausgeschlossen.

Diese Kombination erschwert genaue Vorhersagen. Auch beim Schwebstaub unterscheiden sich die erwarteten Konzentrationen je nach Prognose. Urlauber und Bewohner sollten deshalb aktuelle Warnungen verfolgen und mit kurzfristigen Änderungen rechnen.

Bedeutung für Urlauber und Residenten

Die Notfallbehörde empfiehlt, ausreichend Wasser zu trinken. Körperliche Anstrengungen sollten während der heißesten Stunden in der Mitte des Tages vermieden werden. Besondere Aufmerksamkeit brauchen ältere Menschen, Kinder und andere gefährdete Personen.

Für Wanderungen und längere Wege zu Fuß ist genügend Wasser mitzunehmen. Das gilt ausdrücklich auch für Menschen, die in diesen Tagen an Pilgerwegen teilnehmen. Routen sollten möglichst nicht in die Stunden mit der größten Hitze fallen.

Bei Erschöpfung oder Schwindel soll die Tour sofort unterbrochen werden. Wegen der Calima können Menschen mit Atemwegsproblemen stärker belastet sein. Aufenthalte und Anstrengungen im Freien sollten an die persönliche Verfassung angepasst werden.

Vorsicht in Wald- und Berggebieten

In den vom INFOCA-Alarm betroffenen Höhenlagen ist besonders umsichtiges Verhalten nötig. Offenes Feuer und andere mögliche Zündquellen sind zu vermeiden. Das gilt auch für Tätigkeiten, bei denen Funken entstehen können.

Wer einen Ausflug in die Berge plant, sollte sich vor der Abfahrt über mögliche Einschränkungen informieren. Hinweise der Inselverwaltung und der Notfalldienste haben Vorrang. Bei Rauch oder einem erkennbaren Brand ist umgehend der Notruf 112 zu verständigen.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 06. September 2026

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