Fuerteventura: Angebot an Ferienwohnungen sinkt leicht
Mehr als die Hälfte der registrierten Unterkünfte liegt in La Oliva. In Betancuria spielt die Ferienvermietung dagegen nur eine geringe Rolle.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Ferienanlage mit Apartments und Pool in einer Küstenlandschaft auf Fuerteventura
Inhaltsverzeichnis
Das Angebot an Ferienwohnungen auf Fuerteventura ist leicht zurückgegangen. Zu Beginn des Sommers waren dort 7.116 touristisch genutzte Wohnungen registriert.
Zusammen bieten sie 30.070 Betten. Gegenüber dem Stand vor zwölf Monaten sank die Zahl um rund 100 Unterkünfte und etwa 500 Schlafplätze.
Die aktuellen Angaben stammen aus der jüngsten Erhebung des spanischen Statistikamts INE. Die Verteilung innerhalb der Insel fällt sehr unterschiedlich aus.
La Oliva ist das Zentrum der Ferienvermietung
Die mit Abstand meisten Ferienwohnungen gibt es in La Oliva im Norden Fuerteventuras. Dort sind 3.979 Unterkünfte mit insgesamt 16.937 Betten erfasst.
Damit befindet sich mehr als die Hälfte des gesamten Ferienwohnungsangebots der Insel in dieser Gemeinde. Der Anteil am örtlichen Immobilienbestand beträgt 23,55 Prozent.
La Oliva hebt sich damit deutlich von allen anderen Gemeinden ab. Die Zahlen spiegeln die starke touristische Prägung des Inselnordens wider.
Antigua und Pájara folgen mit deutlichem Abstand
In Pájara zählt die Statistik 1.210 Ferienwohnungen. Sie bieten zusammen 4.575 Betten und machen 11,4 Prozent des Immobilienbestands in der Gemeinde aus.
Antigua kommt auf 1.135 touristisch genutzte Wohnungen mit 5.319 Schlafplätzen. Ihr Anteil am örtlichen Immobilienbestand liegt bei etwas mehr als 13,8 Prozent.
Obwohl Antigua weniger registrierte Einheiten als Pájara hat, ist dort die Zahl der angebotenen Betten höher. Beide Gemeinden bleiben beim Umfang der Ferienvermietung jedoch deutlich hinter La Oliva zurück.
Weniger Unterkünfte in der Inselhauptstadt
In Puerto del Rosario sind 395 Ferienwohnungen mit dem entsprechenden VV-Status registriert. Sie verfügen zusammen über 1.796 Betten.
Gemessen am gesamten Immobilienbestand der Inselhauptstadt beträgt ihr Anteil 2,11 Prozent. Damit ist die Ferienvermietung dort anteilig wesentlich weniger verbreitet als in den touristisch geprägten Gemeinden.
Tuineje weist 374 Einheiten mit 1.529 Plätzen auf. Ferienwohnungen stellen dort mehr als 5,46 Prozent des örtlichen Immobilienbestands.
Betancuria bildet das Schlusslicht
Betancuria hat das kleinste Angebot auf Fuerteventura. In der Gemeinde sind 23 anerkannte Ferienwohnungen mit insgesamt 89 Betten verzeichnet.
Ihr Anteil am örtlichen Immobilienbestand liegt bei etwas mehr als 4,45 Prozent. Zwischen Betancuria und La Oliva besteht damit eine besonders große Spannweite: Im Norden werden fast 4.000 Einheiten gezählt, in Betancuria lediglich 23.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Für Reisende bleibt die Auswahl an privaten Ferienunterkünften auf Fuerteventura trotz des leichten Rückgangs groß. Die meisten Angebote und Betten konzentrieren sich auf La Oliva, gefolgt von Pájara und Antigua.
Wer eine Unterkunft abseits der wichtigsten Ferienregionen sucht, findet in Puerto del Rosario, Tuineje und besonders Betancuria deutlich weniger Auswahl. Für Bewohner zeigen die Zahlen zugleich, wie unterschiedlich stark der Ferienwohnungsmarkt die einzelnen Gemeinden prägt.
Der Rückgang um rund 100 Wohnungen innerhalb eines Jahres fällt gemessen am Gesamtbestand moderat aus. Dennoch deutet er darauf hin, dass das registrierte Angebot zuletzt nicht weiter gewachsen ist.
Quelle
Canarias7
https://www.canarias7.es/canarias/fuerteventura/oferta-global-vivienda-vacacional-baja-7100-casas-20260829070400-nt.htmlRedaktion Spanienleben.de
Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.
Veröffentlicht am 29. August 2026
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