Drohne am Flughafen Málaga: Acht Flüge umgeleitet
Der Flugbetrieb an der Costa del Sol war am Sonntagabend zeitweise eingeschränkt. Sieben Maschinen wichen nach Sevilla aus, eine nach Alicante.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Inhaltsverzeichnis
Eine nicht identifizierte Drohne hat am Sonntagabend den Flugbetrieb am Flughafen Málaga-Costa del Sol beeinträchtigt. Acht ankommende Maschinen mussten auf andere Flughäfen ausweichen.
Sieben Flüge wurden nach Sevilla umgeleitet. Ein weiteres Flugzeug landete in Alicante. Auch bei anderen Verbindungen kam es zu Verspätungen.
Die Besatzungen mehrerer Maschinen hatten die Drohne gegen 21.00 Uhr nahe dem Endanflug auf die Piste 12 gemeldet. Aus Sicherheitsgründen wurden daraufhin vorübergehend keine Landungen erlaubt.
Flugbetrieb vorübergehend gestoppt
Enaire, der staatliche Betreiber der spanischen Flugsicherung, ließ den Betrieb zeitweise anhalten. Ankommende Flugzeuge mussten in Warteschleifen bleiben oder auf andere Flughäfen ausweichen.
Nach Angaben der Fluglotsen dauerte der Landestopp mehr als 50 Minuten. Die Mitteilung erreichte auch das Betriebsportal von Eurocontrol, der europäischen Organisation für die Sicherheit der Luftfahrt.
Dort wurde der Vorfall als „RATE 0“ eingestuft. Diese Kategorie bedeutet, dass ein Flughafen vorübergehend weder für Starts noch für Landungen verfügbar ist.
Guardia Civil prüft die Lage
Bei einer Drohnensichtung in Flughafennähe wird der Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen gebremst oder eingestellt. Zugleich werden die staatlichen Sicherheitskräfte informiert.
Die Guardia Civil prüfte die Situation in Málaga. Um 21.35 Uhr teilte sie nach Angaben des Flughafenbetreibers Aena mit, dass kein Sicherheitsrisiko mehr bestehe.
Daraufhin begann der Flughafen, den Betrieb schrittweise wieder aufzunehmen. Kurz vor 22.00 Uhr erklärte Enaire die Warnung für beendet und gab die Abläufe wieder frei.
Acht Maschinen müssen ausweichen
Insgesamt waren acht ankommende Flüge unmittelbar von der Umleitung betroffen. Sieben Maschinen steuerten Sevilla an. Eine Maschine wich nach Alicante aus.
Die Störung hatte darüber hinaus Folgen für weitere Verbindungen. Verspätungen entstanden unter anderem dort, wo Flugzeuge oder Besatzungen für anschließende Flüge eingeplant waren.
Nach dem Ende des Sicherheitsalarms erwartete Aena eine allmähliche Normalisierung. Nach einer solchen Unterbrechung kann es dauern, bis Warteschleifen, umgeleitete Maschinen und spätere Abflüge neu koordiniert sind.
Dritter Vorfall innerhalb weniger Tage
Für den Flughafen Málaga war es bereits der dritte Zwischenfall innerhalb weniger Tage. Am Freitag und am Samstag war jeweils ein Flug wegen technischer Probleme umgeleitet worden.
Diese beiden Ereignisse standen jedoch nicht mit der Drohnensichtung vom Sonntagabend in Verbindung. Bei dem aktuellen Vorfall war die vorübergehende Sperre eine reine Sicherheitsmaßnahme nach den Meldungen mehrerer Flugbesatzungen.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Reisende mit Flügen von oder nach Málaga sollten den Status ihrer Verbindung bei der Fluggesellschaft oder über die offiziellen Flughafenkanäle prüfen. Auch nach der Wiederaufnahme des Betriebs können sich Verspätungen auf spätere Flüge auswirken.
Das gilt besonders für Reisende mit Anschlussflügen, gebuchten Transfers oder einer geplanten Abholung. Wer von Sevilla oder Alicante weiterreisen muss, sollte außerdem die Informationen seiner Airline zur Ersatzbeförderung beachten.
Quelle
Diario SUR – Málaga – „La presencia de un dron no identificado en el aeropuerto de Málaga obliga a desviar varios vuelos y provoca retrasos“
https://www.diariosur.es/malaga/presencia-dron-identificado-aeropuerto-malaga-obliga-desviar-20260823221634-nt.htmlRedaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 24. August 2026
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