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Aktuelle Nachrichten 29. August 2026

Ceuta: Solidaritätskundgebungen in mehr als 260 Gemeinden geplant

Von Redaktion Spanienleben.de

Am 2. September sind spanienweit Aktionen zur Unterstützung Ceutas angekündigt. In der Stadt selbst stehen zwei weitere Proteste bevor.

Blick auf die Murallas Reales in Ceuta, wo am 2. September eine Kundgebung beginnen soll

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Blick auf die Murallas Reales in Ceuta, wo am 2. September eine Kundgebung beginnen soll

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In mehr als 260 spanischen Gemeinden sind für den 2. September Solidaritätskundgebungen für Ceuta angekündigt. Der Termin fällt auf den Día de Ceuta, den offiziellen Tag der autonomen Stadt.

In Ceuta selbst wollen zwei Organisationen am Dienstag gemeinsam demonstrieren. Zuvor planen Familien von Militärangehörigen am Montagabend einen eigenen Protest gegen eine vorgesehene Unterkunft für Migranten nahe ihren Wohnungen.

Das Wochenende blieb dagegen weitgehend ohne die zuletzt üblichen Demonstrationen. Eine für Samstagabend angekündigte Kundgebung wurde nach Angaben der Organisatoren aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Gemeinsame Demonstration am Día de Ceuta

Die Federación Provincial de Asociaciones de Vecinos (FPAV) und die Vereinigung Foro Ceuta Siglo XXI hatten zunächst getrennte Aktionen für den 2. September vorbereitet. Nun wollen beide Organisationen gemeinsam auf die Straße gehen.

Die Demonstration soll um 19.00 Uhr im Bereich der Murallas Reales beginnen. Der Zug führt zur Plaza de los Reyes vor dem Sitz der Regierungsdelegation.

Parallel dazu sind in mehr als 260 Gemeinden Solidaritätskundgebungen angekündigt. Sie sollen die Unterstützung für Ceuta sichtbar machen. Weitere Angaben zu den einzelnen Orten und zum genauen Ablauf der Aktionen liegen in den vorliegenden Berichten nicht vor.

Kundgebung am Samstag wurde abgesagt

Für das Wochenende waren zunächst keine weiteren regulären Proteste vorgesehen. Eine für Samstag, den 29. August, angekündigte nächtliche Demonstration gegen den Umgang der Zentralregierung mit der Migrationskrise wurde jedoch kurzfristig abgesagt.

Über die zur Koordination verwendeten Gruppen teilten die Organisatoren mit, die Kundgebung sei „vollständig abgesagt“. Als Grund nannten sie Hinweise auf die Anreise „ultrarechter Gruppen“, denen vorgeworfen werde, Gewalt zu fördern. Man wolle verhindern, dass Außenstehende den Bürgerprotest für andere Zwecke nutzten.

Am Freitag hatten sich noch Hunderte Einwohner an einer Demonstration beteiligt. Die Proteste führten erneut zur Playa del Trampolín. Dort halten sich Hunderte Migranten in einem provisorischen Lager nahe dem überlasteten Centro de Estancia Temporal de Inmigrantes, kurz CETI, auf.

Boote unter dem Namen „Las fragatas solidarias“

Für Samstag war außerdem die Ankunft mehrerer Boote vorgesehen. Die Aktion trat unter dem Namen „Las fragatas solidarias“ und dem Motto „Ceuta no se vende, Ceuta se defiende“ auf.

Die Organisatoren beschrieben das Treffen als Zeichen der Unterstützung für Ceuta. Geplant waren Aktivitäten und Wege durch die Stadt, um auf die Situation der autonomen Stadt aufmerksam zu machen.

Damit unterschied sich die Initiative von den zuvor über soziale Netzwerke organisierten Demonstrationen. Nachbarschaftsvertreter schlossen zugleich nicht aus, dass kurzfristig weitere spontane Aktionen entstehen könnten.

Militärfamilien protestieren gegen Unterkunft

Am Montag wollen Familien von Militärangehörigen in der Colonia Militar de Otero demonstrieren. Die Kundgebung beginnt um 20.30 Uhr und richtet sich gegen die geplante Nutzung der sogenannten „Fábrica de Harinas“ als Unterkunft für Migranten.

Die Regierung beabsichtigt dem Bericht zufolge, dort Hunderte Menschen unterzubringen, die sich seit dem massenhaften Grenzübertritt vom 30. Juli in Ceuta aufhalten. Das Gebäude liegt neben militärisch genutzten Wohnungen und in der Nähe einer staatlich geförderten Privatschule.

Die Familien kritisieren vor allem eine aus ihrer Sicht unzureichende Information durch das Verteidigungsministerium. Unterstützt wird die Kundgebung von der Asociación Profesional de Suboficiales de las Fuerzas Armadas, kurz ASFASPRO. Die Vereinigung will bei dem Treffen über die Lage der Anwohner und die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Einsatz der Streitkräfte in Ceutas Straßen informieren.

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 29. August 2026

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