Calima, Hitze und starker Wind auf Gran Canaria
Am Mittwoch wird das Wetter auf den Kanaren ungemütlicher. Besonders im Südosten Gran Canarias treffen hohe Temperaturen auf kräftige Böen.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Staubiger Himmel und vom Wind bewegte Palmen an der Küste von Gran Canaria
Inhaltsverzeichnis
Auf Gran Canaria kommen am Mittwoch leichte Calima, hohe Temperaturen und kräftiger Wind zusammen. Im Südosten sowie in den mittleren Höhenlagen des Westens können 30 bis 32 Grad erreicht werden.
Der Nordostwind weht meist mäßig. An der Südost- und Nordwestseite sind jedoch starke Abschnitte und am Vormittag vereinzelt sehr starke Böen möglich.
Auch auf dem Meer wird es unruhig. Für die Gewässer der Kanaren werden Windstärken 5 bis 6 sowie raue bis sehr raue See erwartet.
Calima zieht am Nachmittag auf
Die Calima soll sich während der zweiten Tageshälfte in höheren Luftschichten bemerkbar machen. Dabei gelangt feiner Staub aus Afrika in die Atmosphäre über den Kanaren.
Für Gran Canaria wird die Staubbelastung als leicht eingestuft. Der Himmel bleibt insgesamt überwiegend gering bewölkt. Zeitweise ziehen hohe Wolkenfelder durch.
Im Norden beginnt der Tag wolkiger. Im Laufe des Nachmittags sollen sich dort größere Auflockerungen bilden. In den übrigen Teilen der Insel ist es meist nur leicht bewölkt.
Bis zu 32 Grad auf Gran Canaria
Die Temperaturen verändern sich gegenüber dem Vortag nur wenig. Besonders warm wird es im Südosten der Insel und in den mittleren Höhenlagen des Westens. Dort sind örtlich 30 bis 32 Grad möglich.
Für Las Palmas de Gran Canaria werden 28 Grad am Tag und 21 Grad in der Nacht erwartet. Damit bleibt es in der Inselhauptstadt etwas kühler als in windgeschützten und südlich ausgerichteten Gebieten.
Auch auf anderen Inseln steigen die Werte deutlich. Für Santa Cruz de Tenerife nennt die Vorhersage 30 Grad als Höchstwert und 23 Grad als Tiefstwert.
Kräftige Böen vor allem am Vormittag
Der Wind kommt auf Gran Canaria mäßig aus Nordost. An den Südost- und Nordwesthängen treten zeitweise starke Windabschnitte auf. Besonders während der ersten Tageshälfte besteht die Möglichkeit einzelner sehr starker Böen.
An den Südküsten können sich lokale Brisen entwickeln. Dadurch kann die Windlage je nach Standort deutlich unterschiedlich ausfallen. Offene Küsten, Bergstraßen und exponierte Aussichtspunkte sind stärker betroffen als geschützte Bereiche.
Ähnliche Bedingungen werden auf mehreren Nachbarinseln erwartet. Betroffen sind unter anderem der Süden Jandías auf Fuerteventura, die Gegend von El Paso auf La Palma sowie Teile von La Gomera und El Hierro.
Unruhige See rund um die Kanaren
In den Gewässern des Archipels weht der Wind ebenfalls überwiegend aus Nordost. Stellenweise kann er auf Nord drehen. Erwartet werden Windstärken 5 bis 6.
Die See wird rau bis sehr rau. Hinzu kommt ein Grundwellengang von ein bis zwei Metern. Je nach Gebiet läuft die Dünung aus südlicher oder nördlicher Richtung ein.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Wer Ausflüge plant, sollte Hitze und Wind gemeinsam berücksichtigen. Für Wanderungen und längere Aufenthalte im Freien eignen sich eher die kühleren Stunden. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind sinnvoll.
Bei Calima können empfindliche Menschen Beschwerden an Augen und Atemwegen spüren. Anstrengender Sport im Freien sollte bei merklich staubiger Luft reduziert werden. Fenster lassen sich bei zunehmender Staubbelastung möglichst geschlossen halten.
An Stränden und Promenaden sollten lose Gegenstände gesichert werden. Vorsicht gilt auch beim Fahren auf exponierten Straßen, besonders für Motorräder, Wohnmobile und Fahrzeuge mit Anhänger. Vor Bootsfahrten und Wassersport empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen örtlichen Hinweise und die Entwicklung der Seebedingungen.
Quelle
La Provincia
https://www.laprovincia.es/canarias/2026/09/02/calima-posara-canarias-miercoles-jornada-133842619.htmlRedaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 02. September 2026
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