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Aktuelle Nachrichten 29. August 2026

Ausländische Immobiliennachfrage auf den Kanaren bleibt hoch

Von Redaktion Spanienleben.de

Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife gehören weiterhin zu Spaniens Provinzen mit besonders starkem internationalem Kaufinteresse.

Luftaufnahme von Wohnhäusern in Las Palmas de Gran Canaria

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Luftaufnahme von Wohnhäusern in Las Palmas de Gran Canaria

Inhaltsverzeichnis
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Die Nachfrage aus dem Ausland nach Immobilien auf den Kanaren hat sich stabilisiert. Ihr Anteil bleibt jedoch in beiden Inselprovinzen über der Marke von 20 Prozent.

Santa Cruz de Tenerife erreicht 26,5 Prozent und liegt damit im spanischen Provinzvergleich auf Rang vier. Las Palmas folgt mit 20,3 Prozent auf dem sechsten Platz.

Die Angaben beruhen auf einer Auswertung des Immobilienportals Idealista für das erste Quartal des laufenden Jahres. Vor den beiden kanarischen Provinzen liegen unter anderem Alicante, die Balearen und Málaga.

Deutsche führen bei den Suchanfragen

In der Provinz Las Palmas interessieren sich vor allem Menschen aus Deutschland für Immobilien. Dahinter folgen Suchende aus Großbritannien und Italien.

Auch in Santa Cruz de Tenerife stehen Deutsche an erster Stelle. Dort folgen Italiener und Briten.

Deutsche stellen auf beiden Archipelen eine besonders aktive Käufergruppe. Auf den Balearen entfallen 43,5 Prozent aller ausländischen Besuche auf sie. In Tenerife sind es 22,4 Prozent und in Las Palmas 21,3 Prozent.

Britische Interessenten konzentrieren ihre Suche dagegen stärker auf den Süden des spanischen Festlands. Sie führen in Almería, Málaga, Murcia und Granada. Niederländer fallen besonders in Alicante und in weiten Teilen der Mittelmeerregion auf.

Vier Inselgemeinden unter Spaniens Top 20

Vier kanarische Orte gehören zu den 20 spanischen Gemeinden mit dem höchsten Anteil ausländischer Immobiliennachfrage. Den höchsten Wert auf den Inseln erreicht Tijarafe auf La Palma.

Dort stammen 55,1 Prozent der Nachfrage aus dem Ausland. Besonders häufig suchen Interessenten aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Tijarafe belegt damit den zehnten Platz der landesweiten Rangliste.

Pájara auf Fuerteventura kommt auf 52,65 Prozent. Dort führen Deutsche vor Italienern und Briten.

Antigua, ebenfalls auf Fuerteventura, erreicht 46,5 Prozent. Die wichtigsten ausländischen Interessentengruppen kommen aus Großbritannien, Italien und Deutschland.

Mogán erreicht auf Gran Canaria 47,4 Prozent

Auf Gran Canaria sticht vor allem Mogán hervor. Die Gemeinde im Süden der Insel liegt mit einem Auslandsanteil von 47,4 Prozent auf Rang 15 der spanischen Auswertung.

Das größte Interesse kommt dort aus Norwegen. Auf den weiteren Plätzen folgen Deutschland und das Vereinigte Königreich.

Der Wert liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der Provinz Las Palmas. Das zeigt, wie unterschiedlich sich die Nachfrage innerhalb der Inseln verteilt. International geprägte Urlaubsorte ziehen wesentlich mehr ausländische Suchende an als die großen Städte.

Inselhauptstädte liegen bei rund zehn Prozent

In den beiden Provinzhauptstädten fällt der Anteil der internationalen Nachfrage niedriger aus. Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife liegen jeweils bei ungefähr zehn Prozent.

Zu den wichtigsten Nationalitäten zählen dort Deutschland, das Vereinigte Königreich und Italien. In großen spanischen Wohnungsmärkten ist der Auslandsanteil ebenfalls geringer, weil die Nachfrage aus dem Inland stärker ins Gewicht fällt.

Barcelona erreicht 8,1 Prozent, Sevilla 4,7 Prozent und Madrid 3,9 Prozent. In diesen drei Provinzen treten neben Briten, Deutschen und Franzosen auch Interessenten aus den USA deutlich in Erscheinung.

Bedeutung für Käufer und Bewohner

Die Zahlen messen das Interesse an Immobilienangeboten und nicht die tatsächlich abgeschlossenen Käufe. Sie zeigen daher vor allem, in welchen Regionen ausländische Suchende besonders aktiv sind.

Für Kaufinteressenten bedeutet die hohe Quote mehr internationale Konkurrenz, vor allem in Mogán, Pájara, Antigua und Tijarafe. Aus den Daten allein lässt sich jedoch nicht ableiten, wie stark das ausländische Interesse Preise oder verfügbare Angebote beeinflusst.

Für Eigentümer und Bewohner bleibt die Entwicklung dennoch relevant. Beide kanarischen Provinzen zählen weiterhin zu den wichtigsten Zielen internationaler Immobiliensuchender in Spanien. Eine kurzfristige deutliche Abschwächung ist anhand der aktuellen Werte nicht erkennbar.

Redaktion Spanienleben.de

Wir berichten aus Spanien über Auswandern, Alltag, Immobilien und aktuelle Nachrichten – recherchiert anhand offizieller Quellen und spanischer Medien.

Veröffentlicht am 29. August 2026

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