Alicantes Gastronomie meldet deutlich weniger Konsum im Sommer
Restaurants und Bars erleben trotz vieler Gäste eine schwache Saison. Der Branchenverband sieht vor allem eine geringe Ausgabebereitschaft bei Touristen.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
Inhaltsverzeichnis
Alicantes Gastronomen schlagen wegen eines schwachen Sommergeschäfts Alarm. Nach Angaben des örtlichen Restaurantverbands geben Urlauber in Bars und Restaurants deutlich weniger aus.
Gabriela Córdoba, Präsidentin der Asociación de Restaurantes de Alicante, spricht von einem Sommer mit geringem Konsum durch Touristen. Der Juli sei der schlechteste seit Jahren gewesen. Der August entwickle sich bislang ähnlich schwach.
Die Klagen betreffen damit nicht unbedingt die Zahl der Besucher. Entscheidend ist aus Sicht der Betriebe, wie häufig Gäste einkehren und wie viel sie bei einem Besuch bestellen.
Viele Gäste bedeuten nicht automatisch mehr Umsatz
Alicante gehört im Sommer zu den stark besuchten Zielen an der Costa Blanca. Eine hohe touristische Nachfrage garantiert den Restaurants und Bars jedoch keine entsprechend guten Einnahmen.
Die Betriebe beobachten, dass Urlauber beim Konsum zurückhaltender sind. Sie geben weniger Geld in der Gastronomie aus. Für die Unternehmen fällt deshalb der Umsatz pro Gast geringer aus.
Gerade in der Hauptsaison ist diese Entwicklung problematisch. Viele Betriebe sind darauf angewiesen, in den Sommermonaten einen wesentlichen Teil ihres Jahresumsatzes zu erwirtschaften.
Schwächster Juli seit Jahren
Besonders deutlich fiel die Bilanz für den Juli aus. Córdoba bezeichnete ihn als den schlechtesten Juli seit Jahren. Konkrete Umsatzwerte oder prozentuale Rückgänge wurden in den vorliegenden Berichten nicht genannt.
Damit lässt sich das Ausmaß nicht für jeden einzelnen Betrieb beziffern. Die Aussage des Verbands zeigt jedoch, dass die schwache Nachfrage in der Branche als breiteres Problem wahrgenommen wird.
Auch der Start in den August brachte offenbar keine Trendwende. Nach Einschätzung der Verbandspräsidentin verläuft der Monat bisher in dieselbe Richtung. Damit bleiben ausgerechnet zwei zentrale Monate der Sommersaison hinter den Erwartungen zurück.
Zurückhaltung bei Restaurantbesuchen
Die Branche führt die Entwicklung auf einen geringeren Konsum der Touristen zurück. Ob Gäste seltener essen gehen, weniger bestellen oder stärker auf Preise achten, wird in den Berichten nicht im Einzelnen aufgeschlüsselt.
Fest steht aus Sicht des Verbands: Die Anwesenheit vieler Urlauber schlägt sich nicht im erhofften Umfang in den Kassen nieder. Für Restaurants, Cafés und Bars entsteht dadurch eine Lücke zwischen Besucheraufkommen und tatsächlichem Geschäft.
Die Aussagen beziehen sich auf Alicante. Ob die Entwicklung in gleicher Weise auch andere Ferienorte an der Costa Blanca betrifft, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Bedeutung für Urlauber und Residenten
Für Gäste und Bewohner bedeutet die Meldung zunächst keine angekündigten Einschränkungen. Auch konkrete Preiserhöhungen oder Schließungen wurden nicht genannt.
Die schwache Saison kann den wirtschaftlichen Druck auf gastronomische Betriebe jedoch erhöhen. Restaurants und Bars müssen ihre Kosten auch dann decken, wenn Gäste weniger konsumieren. Wie die Unternehmen darauf reagieren, bleibt offen.
Wer in Alicante essen geht, trifft somit auf eine Branche, die trotz sommerlicher Besucherzahlen mit enttäuschenden Einnahmen kämpft. Ob sich die Lage im weiteren Verlauf des August verbessert, ist derzeit nicht absehbar.
Quelle
Cadena SER – „Los hosteleros de Alicante alertan de un descenso en el consumo por parte de los turistas: "Ha sido el peor julio en años y agosto va por el mismo camino" - Cadena SER“
https://news.google.com/rss/articles/CBMiwwJBVV95cUxOS2todGhtUGd0bXdOeGVkWC00MVdMM3ZtbS1qMTdWTFJCZlpqUG9FbzNweURPMkVZQURZaHlQSFpGc0dwTW1oajNfYnM5UjR3bk9MczVIQTVaZm13UHVlcEJGcGIwM3hJcWFwUThEZURCVFprSkNnWVBUaVRHUlgzZmdzSm1yQm55YklCZGVxeG9mMVV4anVrdWpXMjBPRlJBQkhyQ1puVHpsUDhkUWpWcVJOLTlFdUxkUWs1OUtUSm40dnB1SVota1dBWDZMckxIYkJpSDgwOEdlOVhWSlMwR1IyTXppekpfQlVpdU13cm15MHpvSmJBUlNhSWlFQzVCS2RxOGk5cU44S3Y5RlIzZ25HZzZPd2tpYkVHSmhyNUJyMmZXakpGeEotQ015TVFFVEJ6SUVuTnpwVEZGSDh6M2FNNNIB1wJBVV95cUxOS1ExcV9mUThqUUhGYlNEQWdnNnViVHU1Yk5MMzAxZmU1dmZjM3ZMTmdZRUI3MkxETWE1N29VWHNrZENIRURsM2NFMi1WMWVUV1NWblVKY1ZNVFdaemRaS09QNmttUWIxc3RYdnRDb19fT2hMNmFJbF9DSWxvYnZEdDRNcDl4VXFXWVQ4YjRwZHBEWmFBZFdYSmYyQ1Y4QU55VjE0S1V0QkNCOEY5T3kxdHNuTUhrY2RjTHg4THRZMWJVX3hFNkFsT0tEcUhMMFFSX3dDQlBOd0F5NG9MMGk2Q0s0c1UzaG54b2tQN0tTbzYtWFZtaUdnYkc1UzZPZWRFTEczR0dFRmpVekRKeERic0Y1djZxWTVGendGSWlMdnB6di1rUWRWbTZWQ3JSazBtV2poaGRVQWcwUmVqUExTclplQkhqY3V0OUdNWTBPMXlGalA2NDZN?oc=5Redaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 23. August 2026
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