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Hitze auf Gran Canaria lässt nach – AEMET erwartet erste Regenfälle

Von Redaktion Spanienleben.de
Blick auf das trockene Tal von Tasarte auf Gran Canaria während einer Hitze- und Calimalage

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

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Nach extremer Hitze und dichter Calima zeichnet sich auf den Kanaren eine leichte Entspannung ab. In Tasarte auf Gran Canaria wurden am Dienstag 42,9 Grad gemessen. Das war der höchste Tageswert im spanischen Messnetz der AEMET. Die Temperaturen sinken zunächst, bevor zum Wochenende wieder ein Anstieg möglich ist.

Tasarte war der heißeste Ort Spaniens

Die AEMET-Station in Tasarte registrierte am Dienstag um 17.20 Uhr genau 42,9 Grad. Damit lag der Ort in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás an der Spitze aller spanischen Wetterstationen. Der zweithöchste Wert auf den Kanaren wurde um 13.40 Uhr am Centro Insular de Turismo in Maspalomas gemessen. Dort stieg das Thermometer auf 40,1 Grad.

Weitere sehr hohe Werte gab es im Süden und Südosten von Gran Canaria. Lomo Pedro Alfonso in San Bartolomé de Tirajana erreichte 39,9 Grad. In Agüimes wurden 39,3 Grad gemessen. Der Flughafen Lanzarote meldete 39,8 Grad.

Warum es in Tasarte besonders heiß wird

Tasarte fällt bei Hitzeperioden regelmäßig mit außergewöhnlich hohen Temperaturen auf. Bereits am 3. August hatte die Station 44,3 Grad gemessen. Das war der bis dahin höchste Wert des Jahres auf den Kanaren. Während jener Hitzewelle lag die Temperatur dort mehrere Tage hintereinander über 40 Grad.

Die Lage des Ortes verstärkt die Hitze. Tasarte befindet sich in einem Tal beziehungsweise Barranco, in dem sich warme Luft sammeln kann. Treffen zusätzlich sehr heiße Luftmassen aus Afrika ein, hält sich die Wärme dort besonders hartnäckig. Diese Kombination erklärt die deutlich höheren Werte im Vergleich zu vielen anderen Orten des Archipels.

Temperaturen sinken nur schrittweise

Am Mittwoch gehen die Höchsttemperaturen nach Angaben der AEMET leicht bis deutlich zurück. Auf Gran Canaria können im Süden sowie im Becken von Tejeda und in mittleren Lagen im Westen, Süden und Osten dennoch mindestens 34 Grad erreicht werden. In diesen Gebieten sinken die nächtlichen Werte teilweise kaum unter 25 Grad.

Die Warnung wegen hoher Temperaturen gilt am Mittwoch noch für die westlichen, südlichen und östlichen Hänge sowie die Gipfelregionen Gran Canarias. Auch das südliche Inselinnere Fuerteventuras ist betroffen. Der Warnzeitraum reicht auf beiden Inseln von 10.00 bis 20.00 Uhr. Für Donnerstag sind im gesamten Archipel keine Wetterwarnungen der AEMET aktiv.

Calima bleibt, Wolken und Regen kommen

Der Saharastaub verschwindet nicht sofort. Am Mittwoch bleibt leichte Calima vor allem in mittleren und hohen Lagen bestehen. Deutlicher kann sie an den nach Süden und Osten ausgerichteten Hängen ausfallen. Der Himmel ist zunächst meist gering bewölkt oder klar. In tiefen Lagen des Nordens ziehen im Tagesverlauf mehr Wolken auf.

Danach steigt die Wahrscheinlichkeit für schwachen Niederschlag. Auf den gebirgigen Inseln kann es im Norden zunächst leicht nieseln. Für den folgenden Tag werden dort vor allem in der Nacht schwache und gelegentliche Regenfälle erwartet. Auf Lanzarote und Fuerteventura sind vereinzelte, schwache Schauer im Norden ebenfalls nicht ausgeschlossen. Zum Wochenende können die Höchstwerte im Inselinneren wieder leicht bis mäßig steigen.

Kräftiger Nordostwind an mehreren Küsten

Der Wind kommt überwiegend mäßig aus Nordost. An den Küstenstreifen im Südosten und Nordwesten kann er zeitweise stark werden. Für einzelne Bereiche besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit sehr starker Böen. In den mittleren und hohen Lagen dreht der Wind im Laufe des Mittwochs zunehmend auf Nord.

Auf dem Meer erwartet die AEMET Nordostwind der Stärke 4 bis 6. Dazu kommen mäßiger bis starker Seegang und eine ein bis zwei Meter hohe Dünung aus Norden oder Nordosten. Wer baden, segeln oder kleinere Bootsausflüge unternehmen möchte, sollte die örtlichen Bedingungen und Hinweise beachten.

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Hintergrund und Praxiswissen, das über die aktuelle Meldung hinausgeht.

Quelle

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 09. September 2026

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