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Aktuelle Nachrichten 10. August 2026

Fast 30 Prozent der Immobilien auf den Kanaren gehen an Ausländer

Von Redaktion Spanienleben.de

Drei von zehn verkauften Wohnungen auf den Kanaren gingen im zweiten Quartal 2026 an ausländische Käufer. Damit liegt der Archipel bundesweit auf Rang drei – bei Quadratmeterpreisen von im Schnitt 3.052 Euro.

Wohnviertel mit weißen Apartmenthäusern und Palmen auf Gran Canaria im Abendlicht

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Wohnviertel mit weißen Apartmenthäusern und Palmen auf Gran Canaria im Abendlicht

Inhaltsverzeichnis
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Ausländische Käufer haben im zweiten Quartal 2026 fast jede dritte verkaufte Immobilie auf den Kanaren erworben. Ihr Anteil erreichte laut den Zahlen des spanischen Registerverbands (Colegio de Registradores) 29,33 Prozent – ein Plus von 6,55 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Damit ist der Archipel die Region mit dem dritthöchsten Ausländeranteil in Spanien, hinter den Balearen (32,27 Prozent) und der Comunidad Valenciana (31,03 Prozent).

Teneriffa führt bei den Provinzen

Besonders deutlich ist der Einfluss internationaler Käufer in der Provinz Santa Cruz de Tenerife: Dort gingen zwischen April und Juni 32,25 Prozent aller verkauften Wohnungen an Ausländer. In der Provinz Las Palmas – also auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura – lag der Wert bei 26,55 Prozent.

Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund eines insgesamt abkühlenden Marktes: Landesweit sank die Zahl der Kaufverträge im zweiten Quartal um 5,7 Prozent auf 167.934 Transaktionen. Der Anteil internationaler Käufer erreichte gleichzeitig mit 15,98 Prozent (rund 26.800 Kaufverträge) einen historischen Höchstwert.

EU-Bürger dominieren, Deutsche unter den Top vier

Auf den Kanaren stammt der größte Teil der ausländischen Käufer aus der EU: Sie stehen für 18,03 Prozent aller Transaktionen im Archipel. Käufer aus dem übrigen Europa folgen mit 3,49 Prozent, Nord- und Südamerika (0,40 bzw. 0,37 Prozent) sowie Afrika (0,32 Prozent) spielen kaum eine Rolle.

Im gesamtspanischen Vergleich führen Briten (6,99 Prozent) vor Niederländern (6,94 Prozent), Deutschen (6,11 Prozent) und Marokkanern (6,09 Prozent).

Preise auf Rekordniveau

Die starke Auslandsnachfrage trifft auf ohnehin hohe Preise. Mit durchschnittlich 3.052 Euro pro Quadratmeter gehören die Kanaren zu den teuersten Regionen Spaniens. Für Einheimische verschärft das die bekannte Lage am Wohnungsmarkt: Kaufpreise ziehen die Mieten mit nach oben, während die Löhne im Archipel unter dem spanischen Durchschnitt liegen.

Was Käufer jetzt beachten sollten

  • Nota simple beim Registro de la Propiedad anfordern und Eigentümer, Lasten und Hypotheken prüfen.
  • Nebenkosten einkalkulieren: Grunderwerbsteuer, Notar, Register und Anwalt summieren sich je nach Insel auf rund 10 bis 12 Prozent.
  • Vermietungslizenz vorab klären – die Regeln für touristische Vermietung unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde und werden zunehmend restriktiver.
  • Finanzierung früh vorbereiten: Banken verlangen von Nicht-Residenten in der Regel 30 bis 40 Prozent Eigenkapital.

Quelle

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Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 10. August 2026

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