Hitze prägt Spanien: Warnungen bis 40 Grad und weniger Bewegung
Aemet warnt am Sonntag in Teilen Andalusiens und Valencias vor großer Hitze. Landesweit verändert sie bereits den Alltag und verringert die Mobilität.

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt
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Die Hitze bestimmt am Sonntag, 2. August, in weiten Teilen Spaniens den Alltag. In Teilen Andalusiens gelten Warnungen wegen Temperaturen von bis zu 40 Grad. Auch im Landesinneren der Provinz Valencia werden mehr als 38 Grad erwartet.
Die hohen Temperaturen verändern inzwischen die Tagesabläufe vieler Menschen. Eine Untersuchung mit Mobilitätsdaten von 13 Millionen Personen zeigt, dass die Bewegung im öffentlichen Raum an besonders heißen Tagen deutlich abnimmt.

Orange Warnung für Málaga
Aemet hat für die malaguenische Region Sol y Guadalhorce eine orange Hitzewarnung aktiviert. Sie gilt am Sonntag von 13 bis 21 Uhr. Erwartet werden bis zu 39 Grad sowie Terral-Wind, der vom Land in Richtung Meer weht.
In der Axarquía gilt im selben Zeitraum die gelbe Warnstufe. Dort können die Temperaturen 38 Grad erreichen.
Auch in fünf weiteren andalusischen Provinzen bestehen gelbe Warnungen. Betroffen sind Almería, Córdoba, Granada, Jaén und Sevilla.
Lokal sind bis zu 40 Grad möglich
In der Campiña von Córdoba werden 39 Grad erwartet. Örtlich können die Werte dort auf 40 Grad steigen. Im Valle del Guadalquivir sowie in Morena y Condado in der Provinz Jaén sind ebenfalls bis zu 39 Grad möglich.
Für die Campiña von Sevilla nennt Aemet 38 Grad. In Almería gelten Warnungen für Valle del Almanzora y Los Vélez, Nacimiento y Campo de Tabernas mit Höchstwerten von 38 Grad. Im Levante almeriense werden bis zu 36 Grad erwartet.
In Granada sind Guadix y Baza sowie Nevada y Alpujarras betroffen. Dort liegen die erwarteten Höchstwerte bei 36 beziehungsweise 38 Grad. Die Warnungen gelten jeweils von 13 bis 21 Uhr.
Valencia nach einem rekordheißen Juli
In der Provinz Valencia steigen die Temperaturen am Sonntag im Landesinneren und im Süden leicht an. Die Höchstwerte überschreiten 38 Grad. Deshalb gelten gelbe Warnungen.
Der Juli 2026 war in den drei Provinzhauptstädten der Valencianischen Gemeinschaft der wärmste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen. Die durchschnittliche Monatstemperatur war dort zugleich höher als in jedem anderen bisher erfassten Monat. Die endgültigen Daten von Aemet_CV stehen noch aus.
An der Küste bleibt die Luftfeuchtigkeit hoch. Besonders nachts sorgt sie für drückende Schwüle. Im Landesinneren und Norden von Castellón sind am Sonntagnachmittag erneut Gewitter möglich, allerdings schwächer als am Samstag.
Mobilität sinkt am Nachmittag um 20 Prozent
Die Hitze leert während vieler Stunden Straßen, Plätze und Parks. Aktivitäten werden auf den frühen Morgen oder die Zeit nach Sonnenuntergang verlegt. Manche Wege fallen ganz aus.
Eine in PNAS Nexus veröffentlichte Studie wertete Mobilitätsdaten von 13 Millionen Menschen in Spanien aus. Demnach sinkt die gesamte Mobilität an den heißesten Tagen um bis zu 10 Prozent. In den Stunden mit den höchsten Temperaturen am frühen Nachmittag beträgt der Rückgang bis zu 20 Prozent.
Betroffen sind Einkäufe, Sport und Freizeitaktivitäten. Ältere Menschen treffen sich seltener tagsüber im Freien. Kinder nutzen Parks weniger, während Läufer ihre Runden auf den frühen Morgen oder späten Abend verschieben.
Bedeutung für Urlauber und Bewohner
In den betroffenen Gebieten sollten Wege und sportliche Aktivitäten möglichst nicht zwischen 13 und 21 Uhr geplant werden. In Teilen Málagas, Córdobas und Jaéns fällt die stärkste Hitze genau in diesen Zeitraum.
Für Aufenthalte im Freien sind Schatten, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser wichtig. An der valencianischen Küste kann die hohe Luftfeuchtigkeit die gefühlte Belastung zusätzlich erhöhen. Im Landesinneren von Valencia und Castellón müssen Ausflügler außerdem mit örtlichen Schauern und Gewittern rechnen.
Quelle
À Punt Media, Ultima Hora, La Vanguardia – „Calor canicular i basca; Aviso naranja este domingo por calor en Málaga; El calor vacía las calles“
https://www.apuntmedia.es/oratge/previsio_1_1401042.html?utm_medium=rssRedaktion Spanienleben.de
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Veröffentlicht am 02. August 2026
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