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Aktuelle Nachrichten 01. August 2026

Hitze im Juli: MoMo schätzt 2.036 damit verbundene Todesfälle

Die vierte Hitzewelle des Jahres ist beendet. Trotz sinkender Temperaturen bleibt die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Spaniens sehr hoch oder extrem.

Hitze im Juli: MoMo schätzt 2.036 damit verbundene Todesfälle

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis

In Spanien sind im Juli nach vorläufigen Berechnungen 2.036 Todesfälle auf die hohen Temperaturen zurückzuführen. Die Schätzung stammt aus dem spanischen System zur täglichen Überwachung der Sterblichkeit MoMo.

Zum Monatsende ging zugleich die vierte Hitzewelle des Jahres zu Ende. Sie dauerte nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes AEMET vom 29. bis 31. Juli.

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Schätzung statt einzelner Todesfallmeldungen

Die MoMo-Zahl ist kein Register mit bestätigten hitzebedingten Todesfällen. Das System erstellt eine statistische Projektion. Dafür verknüpft es die gemessenen Temperaturen mit der beobachteten täglichen Sterblichkeit und den für diesen Zeitraum erwarteten Todesfällen.

Die Differenz wird als Übersterblichkeit bezeichnet. Die Daten zeigen damit, wie viele Todesfälle statistisch mit der Hitze in Verbindung stehen. Sie sagen jedoch nicht aus, dass bei jedem einzelnen Verstorbenen Hitze als konkrete Todesursache festgestellt wurde.

Vierte Hitzewelle mit 183 Todesfällen verbunden

Für die Hitzewelle vom 29. bis 31. Juli weist MoMo vorläufig 183 der Hitze zurechenbare Todesfälle aus. Am 29. Juli waren es demnach 51, am 30. Juli 65 und am 31. Juli 67.

Der höchste Wert entfiel somit auf den letzten Tag der Hitzewelle. Diese jüngsten Angaben sind noch vorläufig. Nach etwa einer Woche dürften sie stabiler sein.

Besonders gefährdet sind Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Gesundheit empfindlicher auf hohe Temperaturen reagieren. Die Zahlen verdeutlichen, dass auch kurze Hitzephasen erhebliche gesundheitliche Folgen haben können.

Frühere Hitzephasen im Juli

Für die dritte Hitzewelle vom 21. bis 23. Juli liegen bereits gefestigte Angaben vor. Ihr werden insgesamt 138 Todesfälle zugerechnet.

Deutlich höher fiel die Bilanz der zweiten Hitzewelle aus. Sie dauerte vom 5. bis 9. Juli und war nach den MoMo-Daten mit 454 Todesfällen verbunden.

Die Monatsbilanz von 2.036 umfasst nicht nur diese abgegrenzten Hitzewellen. Sie bezieht sich insgesamt auf Todesfälle, die im Juli statistisch mit hohen Temperaturen zusammenhängen.

Temperaturen gehen zurück

Am Freitag endete laut AEMET die vierte Hitzewelle. Zuvor erreichten die Temperaturen im Südosten der Iberischen Halbinsel und im Guadalquivir-Gebiet noch 40 bis 42 Grad.

Am Samstag soll es im Mittelmeerraum kühler werden. Im übrigen Spanien erwartet der Wetterdienst kaum Veränderungen oder einen leichten Temperaturanstieg.

Für Sonntag und Montag wird landesweit ein Rückgang der Temperaturen erwartet. Es bleibe heiß, teilte AEMET mit. Die Werte seien aber nicht mehr extrem, sondern eher typisch für die Jahreszeit.

Was Bewohner und Urlauber beachten sollten

Auch nach dem Ende der Hitzewelle bleibt Vorsicht geboten. Bei weiter sommerlichen Temperaturen sollten körperliche Aktivitäten möglichst auf die kühleren Tageszeiten verlegt werden. Besonders ältere oder gesundheitlich vorbelastete Menschen benötigen Schutz und regelmäßige Unterstützung.

Gleichzeitig warnt AEMET vor einer anhaltend sehr hohen oder extremen Waldbrandgefahr in weiten Teilen Spaniens. Trockenheit und aufgeheizte Vegetation verschwinden nicht sofort mit sinkenden Temperaturen.

Offenes Feuer und alles, was Funken verursachen kann, sollten daher konsequent vermieden werden. Wer unterwegs ist, sollte regionale Warnungen sowie mögliche Einschränkungen in Wald- und Naturgebieten beachten.

Quelle

La Vanguardia – „Julio deja un balance provisional de 2.036 muertes atribuibles a las altas temperaturas“

https://www.lavanguardia.com/natural/20260801/11605846/julio-deja-balance-provisional-2-036-muertes-atribuibles-altas-temperaturas.html

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 01. August 2026

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