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Aktuelle Nachrichten 11. August 2026

Almería: 15 Festnahmen wegen falscher Melderegister-Einträge

Bei der „Operación Corral“ deckte die Polizei 47 mutmaßlich unrechtmäßige Anmeldungen in Almería, Níjar und Canjáyar auf. Die Ermittlungen dauern an.

Almería: 15 Festnahmen wegen falscher Melderegister-Einträge

Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz erstellt

Inhaltsverzeichnis

Die spanische Nationalpolizei hat in der Provinz Almería ein mutmaßliches Netzwerk für falsche Melderegister-Einträge zerschlagen. Insgesamt wurden 15 Personen festgenommen.

Die Ermittler stellten 47 unrechtmäßige Anmeldungen in fünf Wohnungen fest. Die betroffenen Immobilien liegen in Almería, Níjar und Canjáyar.

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Nach Angaben der Polizei wurden ausländische Staatsangehörige ohne Wissen und Zustimmung der rechtmäßigen Eigentümer an den jeweiligen Adressen angemeldet. Die Ermittlungen gegen weitere mögliche Beteiligte laufen noch.

Ermittlungen seit Juli 2025

Die Untersuchung begann im Juli 2025 unter dem Namen „Operación Corral“. Zuständig war die Einheit gegen Einwanderungsnetzwerke und Dokumentenfälschung UCRIF bei der Ausländer- und Grenzbrigade der Polizeidienststelle Almería.

Im Verlauf der Ermittlungen stießen die Beamten auf die 47 mutmaßlich falschen Einträge. Sie verteilten sich auf lediglich fünf Wohnadressen in drei Gemeinden der Provinz.

Die hohe Zahl der Anmeldungen an wenigen Anschriften war Teil des mutmaßlichen Systems. Die Polizei prüft weiterhin Unterlagen und mögliche Verbindungen zu weiteren Personen.

Daten der Eigentümer ohne Zustimmung verwendet

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand nutzte das Netzwerk Dokumente, die mit den Wohnungen und deren Eigentümern verbunden waren. Damit sollen ausländische Staatsangehörige in den kommunalen Melderegistern eingetragen worden sein.

Die rechtmäßigen Eigentümer der Immobilien wussten laut Polizei nichts von den Anmeldungen. Sie hatten dafür auch keine Erlaubnis erteilt.

Mit den Einträgen sollten Meldebescheinigungen beschafft werden. Diese waren anschließend zur Vorlage bei der Ausländerbehörde von Almería bestimmt.

Bescheinigungen für ausländerrechtliche Verfahren

Ziel der mutmaßlich falschen Anmeldungen war es nach Polizeiangaben, Verfahren zur Legalisierung des Aufenthalts in Spanien einzuleiten. Eine Meldebescheinigung kann dabei als Nachweis des Wohnorts und Aufenthalts dienen.

Den Festgenommenen werden Dokumentenfälschung sowie Straftaten gegen die Rechte ausländischer Staatsangehöriger vorgeworfen. Ob und in welchem Umfang einzelne Beschuldigte an der Organisation oder Vermittlung beteiligt waren, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens.

Die bisherigen Erkenntnisse betreffen Menschen in irregulärer Aufenthaltssituation. Über die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen, die die mutmaßlich falschen Unterlagen verwendet haben sollen, wurden keine weiteren Angaben gemacht.

Festnahmen in zwei Phasen

Die Polizei setzte den operativen Teil der Ermittlungen an zwei Terminen um. Am 1. Juli wurden zehn Personen wegen des Verdachts der Dokumentenfälschung festgenommen.

Am 4. August folgten fünf weitere Festnahmen. Diese Personen gelten als mutmaßlich Verantwortliche oder Vermittler des Netzwerks.

Alle 15 Festgenommenen wurden zusammen mit den Ermittlungsakten der Justiz übergeben. Damit liegt die weitere strafrechtliche Bewertung bei der zuständigen Justizbehörde.

Suche nach weiteren Beteiligten

Die „Operación Corral“ ist noch nicht abgeschlossen. Die Nationalpolizei will weitere mögliche Beteiligte identifizieren und zusätzliche Beweise sichern.

Damit kann sich der Kreis der Beschuldigten noch erweitern. Zugleich wird weiter untersucht, wie die Dokumente der Wohnungen und ihrer Eigentümer in den Besitz des Netzwerks gelangten.

Quelle

El Confidencial – „Cae una red de falsos empadronamientos de extranjeros con 15 detenidos en Almería“

https://www.elconfidencial.com/espana/andalucia/2026-08-11/policia-almeria-empadronamientos-fraudulentos-1tna-1tps_4404171/

Redaktion Spanienleben.de

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Veröffentlicht am 11. August 2026

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